Schmäh-Parolen und rechte Hetze: Richter schickt 19-Jährigen zum Nachdenken in KZ-Gedenkstätte

Ob die „Strafe“ hilft?

Da ist bei der Erziehung und Sozialisierung wohl einiges schief gelaufen.

Ob ein Besuch in Dachau da halfen kann, den Müll aus dem Hirn rauszubekommen und ihn von seiner „rechtsextremen Ersatzfamilie“ fernzuhalten? 🤔

Aber wer weiß, vielleicht „reift“ da auch nur ein neuer, echter „Spitzenpolitiker“ heran. 🙄 Einer, der noch weiß, was „thoitsche Traditionspflege“ bedeutet.

„Die herbeigeeilte Polizei jedenfalls provozierte der 19-Jährige mit Beleidigungen, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Die jungen Leute, die ihm soeben eine ordentliche Abreibung verpasst hatten, beschimpfte er als „Zecken von der Antifa“. Er rief laut Anklage dazu auf, „Juden zu vergasen“ und schmetterte später im Hotel das „U-Bahn-Lied“ („mit der U-Bahn von Jerusalem nach Auschwitz“). Das ist vor allem in der Hooligan-Szene verbreitet. Rechte Fußballfans schleudern den Text gern gegnerischen Fans entgegen, wobei der Inhalt je nach Team variiert. Eine ganze Reihe rechter Hooligan-Agitatoren ist von Gerichten bereits wegen Volksverhetzung verurteilt worden.
Anwalt will Therapieauflage

Der Verteidiger des 19-Jährigen hingegen mochte seinem Mandanten keinerlei politische Verirrungen unterstellen. Man möge berücksichtigen, dass der Azubi ordentlich Prügel eingesteckt habe. Anwalt Robert Alavi erkannte stattdessen ein Suchtproblem. Der Azubi sei in jener Nacht ziemlich unter Strom gestanden. Zwei Monate zuvor bereits hatte er einen Polizisten als „Spasti“ beleidigt. Auch damals war er offenbar betrunken. Der Anwalt regte an, das Verfahren gegen eine Therapieauflage einzustellen.

[…]

Der Azubi machte deutlich, dass er die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen wolle und die Polizisten ihn dabei bloß störten. Nachdem der Angeklagte erst zwei Wochen zuvor wegen der Beleidigung eines Polizisten verurteilt worden war, stand die von Anwalt Alavi gewünschte Verfahrenseinstellung nicht zur Disposition.
Richter will „unsägliche Parolen“ nicht unter Tisch fallen lassen

Richter Schätz teilte zwar die Ansicht Alavis, dass den 19-Jährigen ein Alkoholproblem plage, war aber nicht bereit, dessen „unsägliche Parolen“ unter den Tisch fallen zu lassen und den Azubi nur mit einigen Stunden bei der Suchtberatung Prop davonkommen zu lassen. Stattdessen bürdete Schätz dem Angeklagten fünf Prop-Besuche sowie einen Vorort-Termin in der Dachauer KZ-Gedenkstätte auf.“

www.merkur.de/lokales/freising/freising-ort28692/freising-richter-schickt-19-jaehrigen-zum-nachdenken-in-kz-gedenkstaette-12328713.html

Quelle:www.facebook.com/pages/p/388213067901331

sonnenstaatland

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Deine sympathische Anti-Kommissarische Reichsregierung seit 1871 aus dem Herzen Berlins.

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