Anklage wirft Duisburger Reichsbürger kuriosen Einbruch vor

Ein skurriler Wohnungseinbruch…

…bringt einen „geistig-sittlichen, nicht auf hoher See verschollenen und lebend gemeldeten Menschen“ nicht nur vor Gericht, sondern auch in Vorführungshaft.

Natürlich ist das Gericht für ihn nicht zuständig und zu den „ihn entwürdigenden Anklagepunkten“ will er sich schon gar nicht äußern. Ob er zum nächsten Termin wirklich erscheint darf wohl angezweifelt werden. ?

„Mit einem kuriosen Fall hat es das Amtsgericht am König-Heinrich-Platz bei einer Tat zu tun, die als Wohnungseinbruchsdiebstahl angeklagt ist: Am 15. Juli 2018 soll ein 54-jähriger Duisburger in Kaßlerfeld die linke Hälfte der Doppeltüre zur Wohnung einer Bekannten durchgesägt, die rechte Hälfte ausgehängt und dann eine Playstation und 1100 Euro Bargeld gestohlen haben. Doch nicht nur die Tat, auch das Verhalten des Angeklagten, der bei der Justiz als Reichsbürger gilt, war bei dem Verhandlungsversuch höchst bemerkenswert.

Der Mann blieb während des gesamten Verfahrens stehen. Und er zweifelte, ob er wirklich den Namen trage, unter dem er geführt werde. Nicht etwa, weil er Zweifel an der Wahl seiner Eltern hätte, sondern einfach deshalb, weil er das Prozedere der amtlichen Namengebung in der Bundesrepublik Deutschland anzweifelt.

[…]

Aufgrund früherer Erfahrungen mit dem als Reichsbürger geltenden Mann, sei „mit massivem Widerstand zu rechnen“.

Der Angeklagte wollte diese Bezeichnung allerdings für sich nicht ohne weiteres gelten lassen. „Teilen sie mir doch bitte mit, wo diese Bezeichnung definiert ist“, forderte er den Vorsitzenden des Schöffengerichts auf. „Sagen sie mir, welches Wörterbuch und welche Grammatik sie benutzen, damit wir die selbe Sprache sprechen.“ Der Richter tat nichts dergleichen. Er zuckte nur mit den Schultern. „Ich habe gerade nur den Haftbefehl verlesen. Und den habe ich nicht geschrieben“, erklärte er.

Angeklagter schwieg zu dem „entwürdigenden“ Vorwurf

Zu dem eigentlichen Vorwurf wollte sich der Angeklagte nicht äußern. „Die Anschuldigungen sind entwürdigend und nicht verhandelbar“, verkündete er. Deshalb setzte das Gericht das Verfahren aus. Bei einem neuen Termin sollen Zeugen vernommen werden. Bis dahin darf der 54-Jährige allerdings unter der Auflage, sich regelmäßig bei der Polizei zu melden, auf freiem Fuß bleiben. Von der kurz angedachten Möglichkeit, den Angeklagten bis zur nächsten Verhandlung psychiatrisch untersuchen zu lassen, sah das Gericht allerdings ab.“

www.waz.de/staedte/duisburg/anklage-wirft-duisburger-reichsbuerger-kuriosen-einbruch-vor-id226997585.html

Quelle:www.facebook.com/pages/p/388213067901331

sonnenstaatland

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Deine sympathische Anti-Kommissarische Reichsregierung seit 1871 aus dem Herzen Berlins.

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