Studie: Reichsbürger noch im hohen Alter gewaltbereit

Extrem gewaltbereit…

…und kriminell, so könnte man die „Reichsbürgerszene“ durchaus beschreiben. Aber natürlich stimmt das nicht, schließlich sind es nur echt „indigene, autochthone, reinrassige, arische Herrenmenschen“ die sich nur ihre „Männlichkeit“, ihre „Bodenrechte“ und ihre „Rassereinheit“ zurückholen wollen. „Patriotisch-besorgte Hutbürger“ eben. ?
„Ein Ergebnis: Die Lebensläufe von Gewalttätern und Nicht-Gewalttätern ähneln sich stark. Das heißt, es gibt keine Muster, nach dem die einen gewalttätig werden und die anderen nicht. „Es scheint, als könne jeder Anhänger potenziell gewalttätig werden“, schreiben die Wissenschaftler.

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Die Wissenschaftler schließen daraus: Reichsbürger finden in ihrem eigenen ideologischen Gedankengebäude ausreichend Legitimation für Gewalt. Sie brauchen keinen ideologischen „Brandbeschleuniger“ von außen.

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Unter den knapp 500 Reichsbürgern, die von ihr erfasst wurden, sind 86 Prozent Männer. Das Durchschnittsalter der wegen Gewalt aufgefallenen Täter liegt bei etwa 50 Jahren. Der jüngste erfasste gewaltbereite Reichsbürger war zum Tatzeitpunkt 21 Jahre, der älteste 77 Jahre alt. Reichsbürger scheinen isolierter zu leben als der Durchschnitt der Bevölkerung, gleichwohl gibt es auch Ehepaare oder Väter und Söhne, die als gewaltbereit in Erscheinung treten.

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Es könnte sich also lohnen, über Prävention in diesem Bereich nachzudenken. Während gegen die Ausbreitung von Islamismus und Rechtsextremismus in den letzten Jahren viel Geld geflossen ist, fehlen vorbeugende Ansätze bei Reichsbürgern fast vollständig.
Phänomen lange Zeit nicht ernst genommen

Das mag damit zu tun haben, dass Reichsbürger bis zu den Schüssen von Georgensmünd lange Zeit in Sicherheitskreisen als „Reichsdeppen“ nicht für voll genommen wurden. Aber auch das hohe Durchschnittsalter in der Szene mag beim Fehlen präventiver Ansätze eine Rolle spielen. Im Alter verfestigte Überzeugungen lassen sich kaum noch durch gezielte Maßnahmen auflösen.

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Dennoch könnte sich Prävention lohnen, meinen die Wissenschaftler. Am Beginn von Reichsbürger-Karrieren stehen oft Lebenskrisen. Menschen, die ihren Job verloren haben, als Unternehmer gescheitert oder überschuldet sind, fühlen sich von der Parallelwelt angezogen. Ihnen bietet die krude Ideologie vom illegitimen Staat Bundesrepublik die Möglichkeit, die Schuld für eigenes Scheitern anderen in die Schuhe zu schieben. Widerstand gegen Repräsentanten des Staates wird zu einer Strategie, die eigene Krise zu bewältigen.

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„Für Milieumanager dienen die Ängste der Menschen sowie gesellschaftliche Krisen als Geschäftsgrundlage, um sich mit kostenpflichtigen Seminaren und Informationen zu bereichern“, schreibt Verena Fiebig in der Zeitschrift „Kriminalistik“. „

www.tagesschau.de/investigativ/hr/reichsbuerger-197.html

Quelle:www.facebook.com/pages/p/388213067901331

sonnenstaatland

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Deine sympathische Anti-Kommissarische Reichsregierung seit 1871 aus dem Herzen Berlins.

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