Wie Carl Peter Hofmann sich selbst in die Falle ging – Teil 2: Die Verhaftung

Wie Carl Peter Hofmann sich selbst in die Falle ging

Teil 2: Die Verhaftung

(Lesen Sie auch Teil 1: Die Vorgeschichte)

Ein Logenplatz für den Polizeichef

Griechische Tragödien sind so gestaltet, dass sich der Protagonist tief in Hybris und Ate verrennt, zu Deutsch etwa: Vermessenheit und Verblendung. Währenddessen weiss das Publikum bereits, wie hart er gleich darauf scheitern wird. Diesen Wissensvorsprung des Publikums nennt man tragische Ironie.

Aber was erzähle ich da? Hier soll es ja nicht um antike Dramen gehen, sondern um Carl Peter Hofmann. Am Abend des 22. Septembers hatte sich dieser, wie jeden Mittwoch, ins Zoom-Meeting der Schweizer GCCL-Gruppe eingeloggt.

Selbstverständlich gab es diesmal nur ein Thema: die morgige Versammlung beim Restaurant “Rössle”, dem die Schliessung durch die liechtensteinischen Behörden drohte.

Hofmanns Stimmung schwankte zwischen einer aufgeregten Siegesgewissheit und dem Zorn des gekränkten Narzissten. Ein “Polizeichef” habe die Wirtin des Rössle zu sich “gelockt” und sie vor den “dubiosen Leuten” gewarnt, mit denen sie sich eingelassen habe.

In den Begriff “dubios” verbiss sich Hofmann wie ein tollwütiger Terrier, denn auch ihm war klar, dass er gemeint war. Minutenlang schäumte er über den “Polizeichef” und dessen “schwere Straftaten”, “Vergewaltigung”, “Hochverrat”, “Terrorismus”!

Isabel Avero und Carl Peter Hofmann am Abend des 22.09.21.

Den GCCL dubios zu nennen, sei “eine schwere Verleumdung, eine Überheblichkeit und eine Menschenrechtsverletzung”! Dieser Polizeichef sei “eine lächerliche Galionsfigur” und “eine Schande für jeden wahren Polizisten”. Er habe sich “einen Logenplatz in der Kriegsverbrecherklage gesichert mit dieser Aussage”.

Ja, diese “Kriegsverbrecherklage”. Vor Publikum verteilte Hofmann schon seit Monaten Logenplätze an jeden, der ihm gerade als Feindbild in den Sinn kam – egal, ob Politiker, Beamte, Polizisten, Richter und Staatsanwälte oder auch impfende Ärzte und Schulleitungen, welche die Maskenpflicht durchsetzten.

Mit der vagen Aussicht auf die “Kriegsverbrecherklage” hatte Hofmann bei seiner Anhängerschaft seit Monaten Hoffnungen geschürt, dass es jenen bösen Menschenrechtsverbrechern endlich bald an den Kragen gehen würde.

Der liechtensteinische Polizeichef würde allerdings tatsächlich einen Logenplatz erhalten – und zwar schon morgen, beim “Rössle”. Man hätte fast neidisch werden können.

Man weiss nicht, wie doof Dumme sind

Hofmanns Tiraden über den “Polizeichef” wurden von Michael Sieber unterbrochen, einem recht aktiven GCCL-Anhänger. Er fragte, ob es morgen vielleicht zu Verhaftungen kommen könne, ob man die Nacht etwa gar “im Schlosskeller” werde verbringen müssen.

“Man weiss nicht, wie doof Dumme sind”, erwiderte Hofmann. Wenn es zu Verhaftungen komme, dann würde es die Verantwortlichen “teuer zu stehen kommen” und “horrende Konsequenzen haben”!

Hybris, dargestellt als Mänade mit Thyrsosstab auf einer antiken Vase

Der Gedanke an mögliche Festnahmen schien Hofmann eher mit Vorfreude und Siegesgewissheit zu erfüllen denn mit Sorge. Vage orakelte er davon, dass man bald “international verhängte Strafen” werde “durchziehen” können, und schlussfolgerte: “Wenn sie uns eine Nacht einsperren würden, sie würden uns damit nur einen sehr, sehr grossen Gefallen tun.”

Dann packe er schon mal seine Zahnbürste ein, meinte Sieber lachend, und auch Isabel Avero – die Frau, bei der Hofmann ohne behördliche Anmeldung wohnte – stimmte mit ein: “Man kann vorsichtshalber mal Pyjama und Zahnbürste mitnehmen”.

Im selben Stil witzelten Hofmann und Sieber weiter über mögliche Verhaftungen und wie sie zusammen im fürstlichen Kerker ein paar spassige Stunden verbringen würden, während den Verantwortlichen selbstverständlich eine internationale Aufarbeitung ihrer Schandtat drohen werde.

Bei so viel tragischer Ironie durfte auch ein Kassandraruf nicht fehlen. In plötzlich etwas ernsterem Tonfall meinte Sieber zu Hofmann: “Wir brauchen dich”. Vielleicht sei es besser, wenn Hofmann zu Hause bleiben würde.

Doch da widersprach Isabel. “Nein, nein, er hat die Bulldogge neben sich. Nur über meine Leiche”, wehrte sie die Bedenken bezüglich der Sicherheit ihres Gurus ab.

Und auch Hofmann selbst gab sich zuversichtlich: Wenn die Gegenseite ihn verhaften würde, “dann rumpelt es international!” Er bekräftigte nochmals: “Ich möchte schon dabei sein”.

Dabeisein ist alles

Auch ich wäre am folgenden Morgen gern dabei gewesen. Doch statt dessen verfolgte ich den Livestream, den ein Corona-Massnahmengegner namens Paul ab 10:30 Uhr sendete. Es versammelten sich nämlich nicht nur GCCL-Anhänger, sondern Covidioten jeglicher Couleur.

Die Leute vom ALKVW hatten sich für 11 Uhr angekündigt, doch im Livestream passierte nichts. Nichts.

Nie zuvor und wahrscheinlich nie danach in meinem Leben habe ich so gespannt und erwartungsvoll einen stundenlangen Livestream verfolgt, der in Wirklichkeit so sterbenslangweilig war.

Nicht nur die Beamten, auch Carl Peter Hofmann liess auf sich warten. Würde er nun doch wieder kneifen?

Immerhin: Etwa um 10:30 hatte er eine Sprachnachricht in die Schweizer GCCL-Telegramgruppe gestellt, die danach klang, als sei er zusammen mit Isabel im Auto unterwegs nach Ruggell.

Kurz nach 11:30 war Hofmanns unverkennbare Stimme dann doch im Livestream zu hören – er befand sich ausserhalb des Bildes und plauderte mit Paul, dem Kameramann. Flugs meldete ich seine Anwesenheit der Kantonswortmarke, die mich darum gebeten hatte.

Dennoch passierte weiterhin nichts. Von ALKVW und Polizei keine Spur. Die Wirtinnen des “Rössle” gingen dazu über, den Anwesenden auf ihrer Terrasse Essen zu servieren.

Und dann brach der Livestream ab. Paul hatte wohl auch Hunger.

Shit. Was, wenn just in diesem Augenblick die liechtensteinische Wortmarke über die lebenden Menschen herfällt?

Dann würden dem Sonnenstaatland nicht nur die Bilder von der Verhaftung entgehen, sondern ich würde auch nicht belegen können, dass ich die zwei, drei Wetten gewonnen hätte, die ich diesbezüglich mit mir gut bekannten Bürgern des Sonnenstaatlandes abgeschlossen hatte.

Ein mysteriöser Anruf

Jedoch rief dann einer dieser Sonnenstaatländer prompt im “Rössle” an. Er hatte die ältere Wirtin an der Strippe. Folgendes Gedächtnisprotokoll des Anrufs ist erhalten:

Anrufer: Der Stream ist abgebrochen. Wir müssen alles sichern gegen diese Vergewaltigung!

Wirtin: Der Stream ist abgebrochen? Muss ich es dem Paul sagen?

Anrufer: Genau, wir müssen alles aufzeichnen, für Gerechtigkeit!

Wirtin: OK, ich gehe raus und sage es ihm.

Anrufer: Das ist lieb. Hat sich schon was getan?

Wirtin: Nein, noch nicht.

Anrufer: Weiterkämpfen!

Hätten wir die Verhaftungsbilder verpasst, hätte zumindest dieser Anruf mir den Tag gerettet. In einem Video, das erst einige Tage später hochgeladen wurde, ist an einer Stelle übrigens zu hören, wie die Wirtin tatsächlich infolge des Anrufs nach Paul fragt.

Das Verhängnis nimmt seinen Lauf

Trotzdem blieb der Stream noch eine ganze Weile unterbrochen. In Ruggell assen die Anwesenden zu Mittag, ohne dass das ALKVW oder die Polizei auftauchte, und allmählich machte sich unter ihnen die Idee breit, dass jene Verbrecher angesichts der mutigen Menschen, die sich hier versammelt hatten, zu feige zum Durchgreifen seien.

Am frühen Nachmittag begannen sich die Reihen der Versammelten daher zu lichten. Immer mehr von ihnen verliessen das “Rössle” mit dem Gedanken, einen heldenhaften Sieg über die Behörden errungen zu haben.

Paul gehörte zu denen, die noch ausharrten; kurz nach 14 Uhr startete er den Livestream wieder.

Und siehe da: Wenig später erschien dann doch noch die Firma Constellis vor Ort. Es begann eine gross angelegte Personenkontrolle.

Isabel stellte eine Sprachnachricht in den Telegramchat: “Sind im “Rössle”, und die Polizei ist angekommen. Also, wer will und kann, gerade in der Umgebung, gleich wieder umkehren. Die, welche hier waren, können gleich wieder kommen und uns unterstützen, danke.”

Jetzt richtete Paul seine Kamera auf eine Gruppe, die vor dem “Rössle” mit der Polizei diskutierte, und unter den Diskutierenden war Carl Peter Hofmann zu erkennen. Das Verhängnis nahm seinen Lauf.

Die Polizei schickte Paul mit seiner Kamera allerdings von der Gruppe weg an den Rand eines Parkplatzes und kontrollierte ihn dort.

Kurz vor 14:50 entpuppte sich Pauls neuer Standort als Glücksfall. Er schwenkte seine Kamera in Richtung Parkplatz.

Eine Gruppe von Constellis-Söldnern, teils uniformiert und teils in Zivil, marschierte dort auf ein Polizeiauto zu, begleitet von etlichen GCCL-Anhängern. Und in ihrer Mitte führten die Polizisten Carl Peter Hofmann.

Isabel versuchte noch, möglichst viele Gleichgesinnte herbeizurufen, doch es half nichts. Vor laufender Kamera wurde Hofmann einfach ins Auto gesteckt und weggebracht. Ein spontaner Versuch seiner Anhängerschaft, das Auto am Wegfahren zu hindern, scheiterte kläglich.

Es war passiert!

Ohne Kopf

Isabels Stimme zitterte, als sie gleich darauf eine Sprachnachricht aufnahm und in den Telegramchat der Schweizer Gruppe stellte.

“CP ist abgeholt worden von der Polizei, er wird jetzt hingefahren zum Polizeiposten… ich weiss leider gerade nicht, wohin. Also, ich glaube, wir sollten jetzt mal die Leute mobilisieren, damit wir dort hinfahren. Ich möchte… ich tu noch in Erfahrung bringen, wo. Ähm… Jetzt brauchen wir echt eure Hilfe, weil ohne CP geht gar nichts!”

Die Rettung des “Rössle” war offensichtlich vom Moment der Verhaftung an völlig in Vergessenheit geraten, wenn dieses Anliegen überhaupt jemals wichtig gewesen war für den GCCL. Hofmann hatte ja das “Rössle” von vornherein nur für seine grössenwahnsinnigen Ziele benutzen wollen.

Kurz nach dieser Sprachnachricht muss Isabel telefonischen Kontakt mit Hofmann gehabt haben, dem die Polizei inzwischen den Grund für seine Verhaftung eröffnet hatte, denn Isabel stellte sogleich noch eine zweite Nachricht in den Chat:

“Jetzt wollen sie den CP ausliefern an Österreich! Wir müssen da wirklich etwas machen!”

Gestern Abend hatte man Witze über eine mögliche Verhaftung gemacht – aber man hatte es versäumt, nur schon abzuklären, wohin ein Verhafteter gebracht würde. Noch viel weniger hatte man die Möglichkeit bedacht, dass Liechtenstein, ein souveräner Staat, die Sache mit der Auslieferung anders sehen könnte als die Schweiz.

Es darf bezweifelt werden, ob sich aufgrund von Isabels Sprachnachrichten auch nur ein einziger GCCL-Anhänger entschlossen hat, zum “Rössle” zurückzukehren. Genützt hätte es so oder so nichts, denn Isabel hatte ganz offensichtlich keinerlei Plan für diese Situation.

Zudem wurden die verbleibenden GCCL-Anhänger und Corona-Leugner anschliessend von den Polizeikräften eingekesselt und rigoros kontrolliert.

Polizeieinsatz beim "Rössle"

Polizisten setzen die Schliessung des Restaurants “Rössle” durch.

“So, nebst den Polizisten kommen jetzt noch die Grenzwachen. Was die hier zu suchen haben, ist absolut fragwürdig. Ähm… Ich möchte euch gern auf dem Laufenden halten. Wir werden jetzt hier ziemlich umzingelt von jeglichen Polizisten. Und jetzt tun sie uns umzingeln, dass wir nicht mehr rauskönnen. Also, ja. Wer will, kann uns gern helfen kommen.”

Es war Isabels letzte Sprachnachricht an diesem Tag. Die selbsternannte Bulldogge, die beteuert hatte, sie würde CP bewachen, hatte sich als Schosshündchen entpuppt.

Bruchlandung in der Realität

Der frisch enthauptete GCCL löschte noch am selben Nachmittag alle hier wiedergegebenen Sprachnachrichten von Isabel. Ein Grossteil der Anhänger war ja zu Hause geblieben, und offensichtlich wollte man verhindern, dass die eigenen Mitglieder von der Katastrophe erfahren.

Wahrscheinlich hoffte man, dass Hofmann schon nach Stunden wieder freikommen würde. Er hatte sich nämlich oft mit nicht überprüfbaren Anekdoten gebrüstet, in denen er “hochgenommen” worden sei und dann angeblich die ihn bewachenden Polizisten “umgedreht” und davon überzeugt habe, dass es besser für sie sei, ihn sofort gehen zu lassen.

Doch bald musste der GCCL feststellen, dass die vermeintlichen Superkräfte seines Gurus in der Realität kläglich versagten, und auch seine ranghöchsten Speichellecker konnten ihm nicht helfen – egal, wie sehr sie sich bemühten, seinen aus dem Gefängnis heraus erteilten, oftmals wirren Anweisungen Folge zu leisten.

Nach Monaten des erfolglosen Prozessierens gegen seine Auslieferung wurde Hofmann schliesslich am 8. Juni 2022 nach Österreich überstellt und sitzt nun dort in Haft.

Voraussichtlich wird in ein paar Monaten eine Gerichtsverhandlung wegen der Taten stattfinden, die ihm die Staatsanwaltschaft Graz vorwirft.

Das Sonnenstaatland wird keine Kosten und Mühen scheuen, um von diesem Ereignis ausführlich berichten zu können.




Wie Carl Peter Hofmann sich selbst in die Falle ging – Teil 1: Die Vorgeschichte

In Liechtenstein versprach sich der Anführer des GCCL einen schnellen Erfolg. Doch der Schuss ging nach hinten los.

Wie Carl Peter Hofmann sich selbst in die Falle ging

Teil 1: Die Vorgeschichte

Scheitern am leichten Stein

Es ist nur eine zufällige Laune der Sprachentwicklung, dass der Name Liechtenstein – gesprochen “Liachtaschtaa” – im örtlichen Dialekt wie “leichter Stein” klingt.

Doch offenbar hat Carl Peter Hofmann den Zwergstaat genau dafür gehalten. Er hoffte, ein Domino aus Ländern zu Fall bringen zu können, wenn es ihm nur gelänge, wenigstens den leichtesten Stein zu kippen: Liechtenstein.

Hofmann ist der Gründer des sektenartigen Fantasiegerichtshofs “Global Court of the Common Law”, kurz GCCL.

In seiner abstrusen Gedankenwelt würde es ausreichen, wenige Prozent der Bevölkerung von seiner Ideologie zu überzeugen. Dann würde zwangsläufig gleich das ganze Land diese Ideologie übernehmen. Und wenn dies erst gelungen wäre, dann würde diese Entwicklung automatisch auf die umliegenden Länder übergreifen.

Carl Peter Hofmann dachte, er könnte die Welt via Domino-Effekt erobern.

Doch das Indoktrinieren der Bevölkerung konnte Hofmann selbst in der kleinen Schweiz, wo er sich seit seinem Untertauchen 2018 meist aufhielt, nicht schnell genug gehen. Dabei zählte sein GCCL im Sommer 2021 allein in den Schweizer Telegramgruppen rund 1000 Mitglieder.

Pandemie und Massnahmen hatten aus einem erbärmlichen Häufchen innerhalb eines Jahres eine der grössten Reichsbürger-Gruppierungen der Schweiz werden lassen. Aber tausend Deppen sind eben doch nicht genug, um fast neun Millionen in den Wahn zu stürzen.

Wie viel einfacher wäre es da, wenigstens im winzigen Liechtenstein mit seinen knapp 40’000 Einwohnern schnelle Erfolge zu erzielen!

Ob es Hofmann bewusst war oder nicht, so ähnlich muss man sich sein Motiv wohl vorstellen, als er im Sommer 2021 ein Auge auf Liechtenstein warf. Das Fürstentum sollte der erste grosse Triumph des GCCL werden, und dann sollte die ausgelöste Wahnwelle in die Schweiz hinüberschwappen, nach Österreich, nach Deutschland, nach Europa, in die ganze Welt.

Ein globales Domino. Nur kippte der leichteste Stein unverhofft nach hinten – und brachte statt der anderen Steine Carl Peter Hofmann zu Fall.

Doch von Anfang an.

Unglücksbringer Niggi

Am Beginn der verhängnisvollen Ereigniskette stand der Liechtensteiner GCCL-Anhänger Niklaus Eidenbenz, genannt Niggi. Im Juni 2021 machte er Hofmann auf das Restaurant “Rössle” im liechtensteinischen Ruggell aufmerksam.

Schon damals war das “Rössle” Gegenstand lokaler Medienberichte, weil die Wirtinnen die Umsetzung der Corona-Massnahmen verweigerten. Dies hatte dem “Rössle” bereits Ärger mit den Behörden und eine saftige Busse von 5000 Franken eingebracht.

Carl Peter Hofmann wurde nun aktiv und versuchte zusammen mit Niggi, den Wirtinnen auf Reichsdeppenart zu “helfen”: Man schrieb im Namen des Rössle hirnverbrannte Briefe an die Ämter und redete sich ein, Liechtensteins Behörden damit “zum Stillstand bringen” zu können, wie Hofmann es ausdrückte.

Ein Ortsteil von Ruggell mit dem Landgasthof “Rössle”.

Mitte Juli schliesslich weihten Hofmann und Niggi in einem Zoom-Meeting auch das Schweizer Fussvolk des GCCL in die Causa ein. Hofmann wollte nämlich dem “Rössle” persönlich einen Besuch abstatten und eine möglichst grosse Gruppe Anhänger als zahlende Gäste mitbringen, um der Wirtin Mut zu machen.

Was Hofmann nicht wusste: Inhalte seiner Zoom-Meetings landeten oft zeitnah in Form genauer Berichte auf meinem Schreibtisch im Sonnenstaatland. Und dass die österreichischen Behörden international nach Hofmann fahndeten, war bekannt – nicht nur aus den Medien, sondern auch, weil Hofmann vor seinen Anhängern des öfteren damit geprahlt hatte, ein ihn betreffendes Auslieferungsersuchen sei von der Schweiz abgelehnt worden.

Da war es doch praktisch, dass er nun ankündigte, die Grenze in Richtung Liechtenstein überqueren zu wollen. Ein kleiner Anruf bei meiner örtlichen Constellis-Filiale, äh Kantonspolizei, und der Stein war ins Rollen gebracht.

In die Arbeit der Constellis-Söldner habe ich natürlich keinen Einblick, aber in der Rückschau kann man sich ungefähr denken, was dann passiert ist: Die Kantonswortmarke hat festgestellt, dass Hofmann mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, hat sich mit ihren Kollegen in Liechtenstein kurzgeschlossen und diese haben abgeklärt, dass sie Hofmann festnehmen und in Auslieferungshaft setzen würden, wenn er ihr Territorium betritt.

Grössenwahn trifft auf Zwergstaat

Für seinen Besuch in Liechtenstein hatte Hofmann noch kein klares Datum festgelegt, und wie es für ihn typisch ist, redete und prahlte er zwar davon, setzte das Vorhaben aber wochenlang nicht in die Tat um.

Während die GCCL-Gruppen in Deutschland mehrere Bundesländer umfassten, erhielt Liechtenstein eine eigene.

Dennoch wurde während des Sommers eines deutlich: Liechtenstein hatte es ihm angetan. Urplötzlich musste für die Handvoll liechtensteinischer Anhänger eine eigene GCCL-Gruppe aus dem Boden gestampft werden, die sogar ein eigenes Zoom-Meeting erhielt.

Dabei waren beispielsweise für ganz Deutschland zu diesem Zeitpunkt nur fünf Regionalgruppen vorgesehen, von denen zwei noch gar nicht richtig organisiert waren und auch nicht über solche Infrastruktur verfügten, wie die winzige liechtensteinische Gruppe sie nun per sofort erhielt.

Hofmanns übertriebene Aufmerksamkeit gegenüber dem Fürstentum konnte nur eines bedeuten: Er sah hier die Gelegenheit für einen Blitzsieg. Sein Eingreifen in die Auseinandersetzung des “Rössle” mit den Behörden sollte den GCCL und sein “People Power”, wie Hofmann es nannte, schlagartig international bekannt machen und den Anfang eines Siegeszuges bilden, an dessen Ende der weltweite Triumph des GCCL über die “satanischen” und “pädophilen” Eliten stehen würde.

Der Streit ums “Rössle” eskaliert

Der Besuch einer Gruppe von Schweizer GCCL-Anhängern im “Rössle” wäre, wenn man von den zu erwartenden Verstössen gegen die geltende 3G-Regelung absieht, völlig legal und unproblematisch gewesen.

Doch Hofmann nannte wochenlang nur ungefähre Termine, verschob diese dann immer wieder und zögerte so das Vorhaben hinaus. Ahnte er etwa die Gefahr, dass er von diesem Besuch nicht zurückkehren würde?

Währenddessen verschärfte sich zusehends die Lage in Ruggell, denn von Hofmanns Reichsdeppenmethoden liessen sich die liechtensteinischen Behörden nicht im Geringsten beeindrucken.

Ganz im Gegenteil: Am 20. September schickte das Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen (ALKVW) seine Leute ins “Rössle”, um die behördliche Schliessung vorzunehmen.

Die Wirtin konnte sich noch eine letzte Gnadenfrist bis 23. September erbitten, auch mit Hilfe einiger anwesender Corona-Skeptiker. GCCL-Mitglieder waren an diesem Tag anscheinend nicht oder nur in geringer Zahl vor Ort.

Hofmann erfuhr dennoch gleichentags von dem Ereignis und reagierte mit einer Sprachnachricht an die Schweizer Gruppe. Darin forderte er die Mitglieder dazu auf, einen “Befehl” an die liechtensteinischen Behörden zu unterzeichnen, um diesen zu “zeigen, wo’s langgeht”.

Die 3G-Regelung wollte er so in Liechtenstein kippen und dies dann auf die Schweiz “ausweiten”. Allerdings versäumte er in seinem Grössenwahn, irgendeine Information darüber zu streuen, wann und wo man diesen “Befehl” unterzeichnen könne. Typisch.

Tags darauf, am 21. September, musste es dann plötzlich schnell gehen, denn die Schliessung des “Rössle” war ja für den 23. angekündigt. Hofmann rief per Sprachnachricht dazu auf, es solle sich jeder, der könne, an diesem Datum nach Ruggell begeben, um die Wirtin des “Rössle” zu unterstützen und die Schliessung des Restaurants abzuwenden.

Aus dem ursprünglich geplanten, harmlosen Restaurantbesuch war nun ein Aufruf zur Hinderung einer Amtshandlung geworden. Zurückgekommen wäre Hofmann allerdings in beiden Fällen nicht.

Da somit endlich ein konkretes Datum feststand, das Hofmann nicht würde verschieben können, tätigte ich erneut einen kleinen Anruf bei der Constellis-Filiale meines Vertrauens und schaffte es dann auch irgendwie, mir für Donnerstag, den 23. September, kurzfristig freizunehmen.

Denn es war ein Livestream angekündigt. Wer hätte da schon widerstehen können?

Lesen Sie demnächst hier auf diesem Blog auch Teil 2: Die Verhaftung




Wohlfühltage – zopflos glücklich

Peter Fitzek, selbsternannter “König von Deutschland” und Möchtegern-Messias

Messe ohne Messias

“Wir sind alles Herzmenschen”, lamentiert Marco Rossi, der Veranstalter der “Wohlfühltage” im schweizerischen Luzern, auf seiner Veranstaltungswebsite. Es wurmt ihn gewaltig, dass er Peter Fitzek, den selbsternannten “König von Deutschland” und Möchtegern-Messias, von seiner Esomesse ausladen musste.

In Rossis Universum sind Fitzek und seine Sekte keine “gefährlichen Fanatiker” und haben schon gar keine “Affinität zu Straftaten”, wie der Veranstalter unter ausdrücklichem “Protest” festhält. Seine “Wohlfühltage”, die vom 1. bis 4. September in der Messe Luzern stattfinden, waren unter medialen Beschuss geraten, nachdem eine Gruppierung namens “Resolut” in einem offenen Brief auf die wenig seriösen Vortragsredner aufmerksam gemacht hatte. Neben Fitzek sollen etwa auch Daniele Ganser und andere Exponenten der Verschwörungs- und Pseudomedizin-Szene auftreten.

Die Messe findet statt, da waren sich der Veranstalter und der Messebetreiber einig. Kein Wunder, rollt doch an den “Wohlfühltagen” sicherlich für beide der Rubel.

Vermutlich war es der um sein Image fürchtende Messebetreiber, der dann durchsetzte, dass wenigstens Bonsai-Monarch Fitzek mit seinem Vortrag über die Klinge springen musste. Der “König” als Bauernopfer.

Dass Veranstalter Rossi den Reichsbürgerkönig am liebsten im Programm behalten hätte, ist an seiner larmoyanten “Stellungnahme” unschwer zu erkennen.

Der Herr der Fliegen und sein Vorstrafenregister

Peter Fitzek, ein friedliebender Herzensmensch ohne Affinität zu Straftaten?

Klar, der Möchtegern-Messias versucht krampfhaft, ein entsprechendes Image zu pflegen. Ein rezentes Video zeigt ihn beim Fliegenstreicheln und Sperlinghätscheln.

Einen aufrechten Sonnenstaatländer beeindruckt so etwas natürlich noch lange nicht.

Wenn man aber ein bisschen dumm ist – manche Veranstalter von Esomessen sind das offenbar – könnte man anhand der niedlichen Tierbilder vielleicht auf die Idee kommen, dass ein Peter Fitzek nie irgendwas tun würde, wodurch Menschen zu Schaden kommen.

Peter Fitzek, der Herr der Fliegen (hebr. Beel zebub).

Wahrscheinlich hat Messeveranstalter Rossi, der anderen schlechtes Recherchieren vorwirft, noch nie einen Blick ins Sonnenstaatland-Wiki geworfen. Dort sind, soweit öffentlich bekannt geworden, die Vorstrafen und laufenden Strafverfahren des Herrn der Fliegen haarklein aufgelistet. Die Tabelle hat bald so viele Seiten wie Fitzeks peinlicher Autobiographieschinken.

Kleine, nicht repräsentative Auswahl gefällig?

  • Körperverletzung (Geldstrafe von 90 Tagessätzen)
  • gefährliche Körperverletzung (7 Monate Freiheitsstrafe)
  • unerlaubter Waffenbesitz (Geldstrafe von 60 Tagessätzen)

So geht “keine Affinität zu Straftaten”. Mhm.

Ruinen schaffen, auch mit Waffen

A propos unerlaubter Waffenbesitz: Das von der “Herzensmenschenfamilie” der Esomesse verteidigte Königreich Deutschland hat durchaus Verbindungen zu Waffenfanatikern.

So ist der Dresdner Waffenhändler Bert Stötzer mindestens seit 2016 Unterstützer des Königreiches. Er besucht Seminare, nimmt an KRD-Messen teil und wird als “Reserve” für Ein- und Auszahlungsstellen der von Fitzek betriebenen und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen verbotenen  “Gemeinwohlkasse” geführt. 2017 nahm er an der Jubiläumsveranstaltung “5 Jahre Königreich Deutschland” teil.

In der Vergangenheit schickte er mehrfach größere Bargeldbeträge per Einschreiben ins Königreich. Als “Spende”.

Hier fragt sich das Sonnenstaatland, ob und wie diese bedenklichen Reichsbürger-Umtriebe eines Waffenhändlers staatlicherseits unentdeckt geblieben sind. Eigentlich müsste man sich über die waffenrechtliche Zuverlässigkeit Stötzers mal ernsthaft Gedanken machen, oder? Eine entsprechende Anregung an die Behörden in Sachsen ist jedenfalls unterwegs.

Und vergessen wir auch nicht, dass die schludrig abgeschriebene “Verfassung” des KRD in Art. 75 Abs. 3 für das “Königreich” eine Armee vorsieht. Einen Vorgeschmack darauf bekam der aufmerksame Beobachter bereits vor der Gründung des KRD 2012, als Fitzek eine “neudeutsche Garde” aufstellte und diese persönlich in Kampfsport unterrichtete.

Friedliebende Herzensmenschen ohne Affinität zu Waffen und Gewalt stellen paramilitärische Einheiten auf und flirten mit Waffenhändlern? OK.

Heul leise, Herzensmensch!

Den Veranstalter der “Wohlfühltage” müsste man mal fragen, ob er eigentlich Heilsteine auf den Augen hat, dass er sich gegenüber den fragwürdigen Machenschaften des notorischen Straftäters und Scharlatans Peter Fitzek so vollkommen blind stellt.

Es gibt mehr als genug Belege dafür, dass der öffentliche Aufschrei über Fitzeks geplanten Auftritt genauso gerechtfertigt war, wie jede einzelne der Razzien, die im doch nicht so souveränen “Königreich Deutschland” schon stattgefunden haben.




NZZ-Bericht: Schweizer “Reichsbürger” zermürben die Thurgauer Behörden

GCCL-Anhänger Oliver Ita, im Artikel Roland Lenz genannt, spricht in Münchwilen TG zu den aufmarschierten Reichsdeppen.

Lange ist die Schweiz von nennenswertem Ärger mit Reichsdeppen einigermassen verschont geblieben. Mit der Pandemie hat sich das aber geändert, auch im beschaulichen Alpenstaat sind reihenweise Leute durchgedreht und in die Fänge von Organisationen wie Carl-Peter Hofmanns “GCCL” geraten.

Besonders ausgeprägt ist das Phänomen im Kanton Thurgau. Die Neue Zürcher Zeitung klärt nun in einem Artikel darüber auf, zu dem auch das Sonnenstaatland beigetragen hat.

Hier der Link zum Artikel als pdf: NZZ-Artikel über Reichsbürger in der Schweiz

Link zur Quelle: Bizarre Parallelwelt: wie Schweizer “Reichsbürger” Thurgauer Behörden zermürben




Wie man den Affen David so richtig auf die Palme bringt

Karl Nehammer hat es geschafft: Der GCCL tobt.

Als neulich bekannt wurde, dass der österreichische Innenminister Karl Nehammer nun das Amt des Bundeskanzlers übernimmt, kam im Sonnenstaatland die Frage auf, warum der GCCL eigentlich so dermassen wütend auf Nehammer ist.

Die Frage lässt sich ziemlich einfach beantworten: Der Mann hat einfach im richtigen Moment die richtigen Worte gefunden – wahrscheinlich ohne es selbst zu ahnen. Doch von Anfang an.

Theorie und Praxis

Die österreichischen Strafverfolgungsbehörden haben Carl-Peter Hofmanns Organisationen, den GCCL und den früheren GCLC, schon seit Längerem auf dem Kieker. Beide Organisationen werden in Österreich als staatsfeindliche Verbindungen nach §246 StGB eingestuft.

Der Affe David ist Carl-Peter Hofmanns gefürchtetster Streitgenosse.

Für die Anhängerschaft des GCCL ist dies aber völlig unbegreiflich, beziehungsweise: ein schweres Verbrechen gegen ihre Menschenrechte. Schliesslich haben sie ein Fantasiedokument namens “Freiheitlich-demokratische Grundordnung” unterschrieben, das die magische Wirkung entfaltet, dass niemand sie als “Reichsbürger”, “Staatsverweigerer” oder eben “Staatsfeinde” bezeichnen darf. Wer das trotzdem tut, begeht ein äusserst schweres Verbrechen, das der GCCL dann “strafverfolgt”.

Und wer nun an der magischen Wirkung dieses Wisches zweifelt, dem sei gesagt: Dieses Dokument trägt sogar einen “offiziellen” Stempelabdruck vom GCCL-“Richter”. Der GCCL verlangt für die Ausstellung nur einen kleinen Obolus. Was soll daran denn bitte unseriös sein?

Darüber hinaus kann man Fantasiedokumente wie dieses beim GCCL elektronisch “hinterlegen” lassen und erhält dafür (wieder gegen eine ganz kleine Gebühr) die “GCCL-Card”. Wer diese bei sich trägt, kann bequem auf die magische Wirkung aller hinterlegten Fantasiedokumente zählen, ohne ständig den ganzen Papierstapel mit sich rumzuschleppen.

Ausserdem enthält die Rückseite der Karte einen Warnhinweis im typischen Pseudo-Rechtsschwurbel des GCCL:

Es ist den Mitarbeitern der POLIZEI, der Sicherheitsdienste und aller anderen Institutionen, wie auch deren Agenten gesetzlich zwingend bindend verboten, den Inhaber dieses Instruments/dieser Karte in Gewahrsam zu nehmen und/oder zu halten. Das Versäumnis, dieser gesetzlichen Aufforderung nachzukommen, ist die automatische Akzeptanz der Strafverfolgung (min. 125000,00 Euro)

Den Karteninhaber zu verhaften, kostet also auch eine Kleinigkeit. Soweit jedenfalls die Theorie.

Die Praxis hingegen sieht erst einmal so aus, dass in Österreich am 27. April 2020 vier GCCL-Mitglieder trotz ihrer “GCCL-Card” verhaftet wurden. Und zwar ohne dass die Gebühr von 125000 Euro entrichtet worden wäre! Allein das war schon ein himmelschreiender Frevel gegen die Menschenrechte.

Er hat mich PERSON genannt!

Aber damit nicht genug. Gleich am Tag nach der Razzia, am 28. April, trat der damalige Innenminister Österreichs, Karl Nehammer, vor die Presse und versuchte dieses Verbrechen vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen, indem er unsägliche Lügen über den GCCL verbreitete. Das war bestimmt eine Art Flucht nach vorne aus Angst vor den drohenden Konsequenzen für diese unüberlegte Verhaftungsaktion. So ähnlich würden es sich jedenfalls Carl-Peter Hofmann und seine Sektenmitglieder zurechtbiegen.

Menschen mit intakter Fähigkeit zu rationalem Denken würden den Sachverhalt hingegen so beschreiben: In einem längeren Interview, das Karl Nehammer an diesem Tag zufälligerweise einem österreichischen Boulevardmedium gab, und in dem es eigentlich um andere Themen ging, wurde er nebenbei kurz zu der Razzia befragt. Seine Antwort begann mit den Worten:

Das sind sehr gefährliche PERSONEN, das sind sogenannte Staatsfeinde nach dem Strafgesetzbuch, §246, die alles ablehnen, was unsere demokratische Gesellschaft und Republik ausmacht.

Man kann sich darüber streiten, wie schlau oder aussagekräftig Nehammers Antwort insgesamt war. Sicher ist hingegen eines: Allein dieser eine Satz enthält für GCCL-Mitglieder so viele Trigger wie eine Lebenderklärung rote Daumenabdrücke.

Nehammers Äusserung über den GCCL in voller Länge.

Karl Nehammer hat sich hier nicht nur des sträflichen Ignorierens der “Freiheitlich-demokratischen Grundordnung” schuldig gemacht, die alle verhafteten Mitglieder unterschrieben hatten, sondern viel schlimmer, er hat diese lebend erklärten Menschen auch noch als PERSONEN bezeichnet.

Und jeder weiss ja, dass PERSONEN auch SACHEN sind. Ausser Karl Nehammer offenbar. Dem dürfte wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen sein, was er da für ein fürchterliches Geständnis abgelegt hat!

Ein verhängnisvoller Brief?

Die ganze Angelegenheit wird auch dadurch nicht besser, dass der GCCL rund zwei Monate vorher, am 17. Februar 2020, einen Brief an Karl Nehammer geschickt hatte.

Wieder gibt es zwei Perspektiven: Für den GCCL handelte es sich um eine “Richtigstellung” – man fühlte sich zu Unrecht mit dem alten GCLC, diesen Verrätern, gleichgesetzt – und um eine “Rechtsbelehrung” einschliesslich eines gönnerhaften Angebotes zur “Zusammenarbeit”, die darin bestehen sollte, dass Karl Nehammer und die ihm unterstellten Behörden den GCCL gefälligst nach Belieben schalten und walten lassen sollten.

Die Razzia vom 27. April interpretiert der GCCL bis heute als direkte Auswirkung dieses Schreibens. Hofmann und die Seinen vermuten, Nehammer habe diese verbrecherische Gewalttat höchstpersönlich angeordnet. Für so wichtig hält sich der GCCL.

Vernünftig denkende Menschen würden hingegen sagen: Der GCCL hat dem österreichischen Innenminister ein bizarres Wahnschreiben geschickt, das wahrscheinlich nie auf Nehammers Schreibtisch gelandet ist, weil der Anfang 2020 nun wirklich anderes, Ernsteres, Besseres zu tun hatte.

In die Hände der mit dem GCCL befassten Ermittler dürfte das Schreiben hingegen gelangt sein, ist doch in einem mittlerweile publizierten Urteil gegen die vier verhafteten Mitglieder auch davon die Rede, dass ein Mitglied am 17. Februar 2020 “Propagandaschreiben verschickt” habe. Dabei handelte es sich um diesen Brief, doch eine allzu prominente Rolle scheint er in diesem Strafprozess nicht gespielt zu haben.

Das Wahnschreiben des GCCL an Karl Nehammer vom 17.02.2020.

Übrigens: Genau wie bei der Verhandlung vor dem liechtensteinischen Obergericht hat Carl-Peter Hofmann auch mit diesem Brief schon bewiesen, dass er völlig versagt, wenn es darum geht, seine eigenen Reichsdeppenmethoden anzuwenden. Doch das ist eine Geschichte für einen anderen Blogbeitrag.

Worum es wirklich geht

Wie man sieht, hat sich Karl Nehammer vorsätzlich mehrerer äusserst schlimmer Menschenrechtsverbrechen gegen Mitglieder des GCCL schuldig gemacht! So etwas macht Carl-Peter Hofmann nicht nur wütend – es brachte ihn so in Rage, dass er heftig schäumend einen Haftbefehl gegen Nehammer ausgestellt und ihn in sein Cybermobbing-Register GPORD eingetragen hat.

Denn vergessen wir nicht, worum es wirklich geht: Um Kinder! Äh, was? Ja, um Kinder. Ihr wisst schon, diese lauten und nervös zappelnden Miniaturmenschen, denen wir im Sonnenstaatland so gern das hochwertige Adrenochrom abzapfen. Aus unerfindlichen Gründen stört diese Praxis den GCCL sehr.

Immer wieder hat Carl-Peter Hofmann gegen Österreich, gegen österreichische Politiker und Justizmitarbeitende, besonders aber gegen Karl Nehammer gepoltert: Er habe “Beweise”, dass die Genannten an Satansritualen teilnähmen, in denen Kinder missbraucht, gefoltert und dem Höllenfürsten geopfert würden. Wien sei das “Drehkreuz” des Kinderhandels.

Es klingt ganz danach, als habe Hofmann höchstpersönlich dabei zugeschaut und gefilmt. Um was für “Beweise” soll es sich sonst handeln? Hofmann hat diese “Beweise” seiner Anhängerschaft nie gezeigt, aber das war bestimmt nur Rücksichtnahme auf deren zarte Gemüter.

Unzählige Male hat Hofmann damit geprahlt, er würde demnächst den ganzen Wiener Pädosumpf “aufreissen”. Davor, so war sich Hofmann sicher, hätten die Politiker in Wien höllische Angst. All die Menschenrechtsverbrechen, die in Österreich gegen Mitglieder des GCCL verübt wurden, seien letztlich aus Angst und Panik vor der drohenden Aufdeckung der satanistischen Kinderopfer durch Hofmanns Reichsdeppensekte geschehen.

Wir vom Sonnenstaatland sind uns sicher, dass es genauso war. Die Verhaftung der vier GCCL-Mitglieder im April 2020 war eine Panikreaktion Nehammers. Bei seinem anschliessenden Pressestatement handelte es sich um eine Panikreaktion auf seine eigene Panikreaktion.

Vor lauter Angst hat Nehammer dann persönlich angeordnet, dass den vier GCCL-Mitgliedern im Februar 2021 der Prozess gemacht wurde, in dem sie zu teilbedingten Haftstrafen verurteilt wurden. Nur wegen der allgemeinen Furcht vor dem GCCL waren es keine unbedingten Haftstrafen.

Und jetzt ist Karl Nehammer aus Angst vor dem GCCL auch noch Bundeskanzler geworden. Auf einmal ergibt alles einen Sinn!

Die notorischen Ungläubigen werden nun diese messerscharfe Analyse wieder in Zweifel ziehen. Doch müssen sie sich zum Schluss die Frage gefallen lassen: Wann hätte der lebende Mann :Carl-Peter :Hofmann seinen Anhängern jemals die Unwahrheit gesagt oder gar irgend etwas frei erfunden?




Das “Bombenprojekt”

Wie der GCCL die Schweizer Regierung mit dämlichen Briefen stürzen wollte

Heute feiern wir das einjährige Jubiläum der “Bundesratskündigung”, eines der zahlreichen gescheiterten Projekte in der Geschichte von Helvetias Lieblings-Fantasiegericht, dem “GCCL”. Eine PERSON, die aus dieser Reichsdeppensekte mittlerweile ausgestiegen ist, hat uns ihre Eindrücke von diesem Flop in allen Einzelheiten geschildert.

Eine vollmundige Ankündigung…

Ende Mai 2021: Es ist wieder einmal soweit. Ein enttäuschtes Ex-GCCL-Mitglied hat den Weg ins Südwestsonnenstaatländische Amt für Aussteiger gefunden und möchte uns von seinen Erlebnissen bei Carl-Peter Hofmanns Reichsdeppensekte berichten, nicht zuletzt, um andere vor diesem Reinfall zu bewahren.

Besonders lebhaft erinnert sich die PERSON, die mir gegenübersitzt, an ein Zoom-Meeting Ende November 2020. Zoom-Meetings gab es beim GCCL mehrmals pro Woche, doch diesem einen Meeting haftete eine besondere Aura der Geheimniskrämerei und bevorstehenden Sensation an. Schon die ganze Woche hatten eingeweihte höherrangige Mitglieder die Gerüchteküche mit Andeutungen befeuert.

In Erinnerung geblieben ist der PERSON besonders ein Ausdruck, den Isabel geprägt hat. Isabel gehört zur obersten Führungsriege des GCCL: Bei ihr hat Carl-Peter Hofmann bis zu seiner Verhaftung gewohnt. In das besagte Meeting sollten sich unbedingt alle einloggen, hatte Isabel verkündet, denn was man dort vorstellen werde, sei nichts weniger als: “ein BOMBENPROJEKT“!

Und dann sowas!

Am grossen Abend war Isabel ganz aus dem Häuschen, nicht nur, weil sich tatsächlich relativ viele ihrer Schäfchen eingeloggt hatten. Neben ihr sass “Don”, der bereits auf eine mehrjährige Reichsdeppenkarriere zurückblickte, den Isabel aber erst eine Woche zuvor als neues GCCL-Mitglied vorgestellt hatte.

Wenngleich “Don” neu dabei war, und wenngleich weder Isabel noch sonst jemand genau wusste, ob er nun Roman, Ramon oder eben “Don” hiess, schien er eine oberwichtige Funktion beim GCCL innezuhaben. Er benahm sich auch entsprechend, naja, nennen wir es selbstbewusst.

Spannung lag in der Luft, als “Don” mit einem verschwörerischen Unterton erklärte, das “Bombenprojekt” solle am 1. Dezember starten, aber bis dahin dürfe auf keinen Fall etwas durchsickern!

Was dann geschah, daran scheiden sich die Geister von Sonnenstaatländern und GCCL-Mitgliedern deutlich. Unsereiner würde sagen: Ein kurzes Video wurde abgespielt, dessen Inhalt man nur als grenzdebil bezeichnen kann. Die Protagonisten: Armin Schmid und Melanie Ana Kolic, zwei Omega-Tiere unter den bekannten Gesichtern der schweizerischen Covidioten-Szene.

Im Video wurde ein Kündigungsschreiben vorgestellt, das jeder ausdrucken, unterschreiben und dem Bundesrat (der Schweizer Regierung) schicken sollte. Die Schweizer Bürgerinnen und Bürger seien nämlich “Aktionäre” der Schweiz und hätten das Recht, solch eine Kündigung auszusprechen. Eine seltsame Argumentation, ist doch die Schweizerische Eidgenossenschaft keine Aktiengesellschaft, sondern eine Genossenschaft, wie jeder im Sonnenstaatland weiss. Pah, diese Anfänger beim GCCL!

Mit grosser Bestimmtheit stellten “Don” und Isabel klar, dass diese Aktion völlig ernst gemeint sei und man den erzwungenen Rücktritt des Bundesrates und die Einsetzung einer militärischen Übergangsregierung unter Armeechef Thomas Süssli so um Weihnachten herum erwarte.

Applaus garniert mit Umsturzfantasien

Die Reaktion der eingeloggten GCCL-Mitglieder: Begeisterung und Euphorie. Auch die PERSON, die mir dies erzählt, muss zugeben, dass sie sich von dieser Begeisterung damals hat anstecken lassen.

Die PERSON erinnert sich noch an ein weiteres Detail: Einer der Eingeloggten habe laut überlegt, dass man wohl nicht ganz ausschliessen könne, dass die Gegner dieser Aktion zu den Waffen greifen könnten. Derjenige habe zwar die Hoffnung geäussert, dass dies nicht passiere, schien eine solche bewaffnete Auseinandersetzung aber grundsätzlich in Kauf zu nehmen.

Auch meinte der Betreffende, man brauche ja eigentlich keine Politiker und Parteien mehr, sondern vielmehr geeignete “Führer” für das Volk. An diese Wortwahl, die viel über die Einstellung des Betreffenden zur Demokratie verrät, erinnert sich die PERSON exakt. Denn bei dem Betreffenden handelte es sich um Jean-Claude Greuter, ein bekanntes Gesicht der Schweizer Covidioten-Szene. Er hat sich als Organisator und Teilnehmer von Corona-Demos hervorgetan.

Nicht einmal der Sabotage würdig

Sicher erinnern wir uns alle noch an das Jahresende 2020, als die Schweizer Regierung infolge der Briefaktion eines Fantasiegerichts zurücktreten und einer militärischen Übergangsregierung Platz machen musste. Nicht! Mit jeder neuen Adventskerze schwand die Euphorie des GCCL ein Stück weit dahin, und an Weihnachten waren statt der angestrebten 100000 nur circa 100-200 Schreiben eingegangen. Drei Grössenordnungen weniger als erwartet. Naja, knapp vorbei ist auch daneben.

Bereits in der Woche vor Weihnachten sprach beim GCCL niemand mehr über das “Bombenprojekt”, erinnert sich die PERSON. Der peinliche Flop wurde totgeschwiegen. Auch von dem so wichtigen und kenntnisreichen “Don” hörte man plötzlich nichts mehr. Er war ebenso schnell aus dem Fantasiegericht verschwunden, wie er aufgetaucht war.

Nur ein- oder zweimal wagten niederrangige Mitglieder im Januar 2021 danach zu fragen, was aus dem “Bombenprojekt” eigentlich geworden sei. Darauf antworteten die Kadermitglieder nur widerstrebend und kleinlaut. Es hätten halt zu wenige mitgemacht, hiess es. Klarer Fall also: Schuld am Scheitern waren nicht diejenigen, die sich diesen Quatsch ausgedacht hatten, sondern schuld war das mangelnde Engagement der Mitglieder!

Um ihre Mitglieder über die völlige Vergeblichkeit der Aktion hinwegzutäuschen, behaupteten Hofmann und Konsorten dann, der GCCL könne den Bundesrat auf der Grundlage der verschickten Briefe ja später noch anklagen.

Das Sonnenstaatland hatte übrigens von seinen Quellen im Dezember 2020 erfahren, dass der GCCL in der Schweiz ein Projekt verfolge. Als jedoch herauskam, worum es sich handelte, waren die zuständigen Sachbearbeiter herb enttäuscht. Kein Wunder: Sie hatten auf eine wunderbare Gelegenheit gehofft, ein Projekt dieser Reichsdeppensekte zu stören – und mussten dann feststellen, dass die Aktion ganz von allein floppen würde.


Sie sind vom GCCL enttäuscht und möchten uns davon erzählen? Wir hören Ihnen gerne zu, auch wenn Sie diversen Quatsch weiterhin glauben!

Wenden Sie sich vertraulich an das Südwestsonnenstaatländische Amt für Aussteiger: [email protected]




Zwischenfall an der Deutsch-Deutschen Grenze

Die Einen wollten rein, die Anderen mussten raus
von SSL Sankt Hubertus

(SSLP) Wittenberg – Was sich heute Nachmittag gegen 16:00 Uhr am Grenzbaum in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) im Stadtteil Apollensdorf abspielte, ist nur schwer zu begreifen.
Begonnen hat das Drama vor rund drei Jahren. Peter Fitzek läßt sich zum König des “Königreich Deutschland” (KRD) krönen und erklärt ein altes Krankenhaus nebst Nebengebäuden und Gelände zum Staatsgebiet. Eine Schranke und ein ehemaliges Pförtnerhäuschen markieren seitdem nach Fitzeks Definition die “innerdeutsche” Grenze.
Heute Mittag übertrat eine Gruppe von ungefähr 100 Syrischen, Afghanischen und Jemenitischen Flüchtlingen die grüne Grenze zum KRD. In der Annahme, nach wochenlanger Flucht, endlich am Ziel angekommen zu sein, breitete sich die Menschengruppe im und um das Krankenhaus aus.
Zeitgleich marschierte eine Gruppe von etwa 200 Deutschen bayrischer, schwäbischer und sachsen- anhaltinischer Herkunft “Schnauze voll vom Merkel-Troll” oder “BRD GmbH – HaHaHa” und “Oben bleiben” skandierend durch die Straßen Wittenbergs in Richtung KRD.
Etwa gegen 15:30 wurde ein Beamter des Königreichs, Benjamin M., auf die Eindringlinge im KRD aufmerksam. Herr M. bedeutete dem Vernehmen nach, den Asylsuchenden, dass sie sich nicht in der BRD befänden und dass das KRD seines Wissens nach, kein Asyl gewähre. Er könne dies zur Stunde nicht mit Bestimmtheit sagen, da der oberste Souverän, Peter Fitzek der Erste, dies nicht in seiner Verfassung berücksichtigt hätte und derzeit auch zu keiner Stellungnahme bereit sei. Man möge doch bitte die wenigen hundert Meter weiterreisen um im Rathaus von Wittenberg auf BRD-Boden um Asyl zu ersuchen.
Beobachter der OSZE, welche bereits vor Ort waren, berichteten von dem nun folgenden Chaos:
Um 16:00 Uhr trafen die beiden Gruppierungen am innerdeutschen Grenzbaum aufeinander. Während die eine Gruppe das Königreich verlassen musste, begehrte die andere Einlass und Asyl.
Einige der ausländischen Flüchtlinge versuchten den deutschen Asylanten zu verstehen zu geben, dass das KRD niemandem Asyl gewähre und sie umkehren müssten. Gleichzeitig wollten die Asyl begehrenden Deutschen die ausländischen Flüchtlinge nicht in die BRD einreisen lassen, waren diese doch der Grund für ihre Flucht.
Zur Stunde ist es noch reine Spekulation und völlig ungeklärt, wie es zu den nun folgenden Ausschreitungen kam. Denkbar wäre die Tatsache, dass niemand niemanden verstand. Sowohl die Gruppen gegenseitig, als auch untereinander hatten große Verständigungsprobleme, was angesichts der komplizierten Problematik für zusätzlichen Zündstoff sorgte. Der Umstand, dass der Grenzbeamte des KRD von allen Aus-und Einreisenden einen kostenpflichtigen Test nebst kostenpflichtigem Visa verlangte, trug vermutlich auch nicht zur Deeskalation bei.
Nachdem sich ein Deutscher bayrischer Abstammung seinen ausgestregten rechten Arm an einem entgegenkommenden Paschtunen verstauchte, schien die Situation zu eskalieren.
Es war dem beherzten Eingreifen der örtlichen Polizei zu verdanken, dass keine weiteren Arme zu Schaden kamen und die Gruppen getrennt werden konnten.
In einer ersten Stellungnahme beteuerte Herr Fitzek der Erste seine Unschuld und mahnte zur Besonnenheit: Man müsse nun den entstandenen Sachschaden taxieren und klären, wer das alles bezahle. Desweiteren, so der oberste Souverän, werde er auch weiterhin dem Beispiel Paraguays folgen und keinerlei Asyl gewähren.
Mittlerweile hat sich auch die BaFin in das Geschehen rund um das KRD eingeschaltet und durch einen von ihr bestellten Abwickler, Rechtsanwalt Dr. Oppermann, verlautbaren lassen, dass man fieberhaft an einer Lösung für beide Parteien arbeite. Auf unsere Anfrage nannte die BaFin die beiden Flüchtlingsgruppen. Die Zukunft des KRD, so scheint es jedenfalls, steht somit auf des Messers Schneide. Wie aus internen Kreisen zu vernehmen ist, will König Fiduziar zunächst diplomatisch auf die Krise reagieren. Dehnungsübungen seiner Majestät ließen dies vermuten. Sollten diplomatische Maßnahmen fehlschlagen, so wolle man laut Fitzek noch krasser werden.




abzocke WakeNews - Für alle die nicht aufwachen wollen

Firma Wakenews, Reichsbürger Detlev, Lady Gaga und der Holocaust

Ich muss hier noch schnell die aktuellen Ereignisse zusammenfassen, da morgen ja schon wieder Dienstag ist. Da läuft ja bekanntlich WakeNews, die Sendung mit dem Detlev. Schon die letzten Tage berichtete ich über die finanziellen Machenschaften der Firma Wakenews und das Interview mit der Lachnummer Hegeler.

Detlev, heißt mit vollem Namen Detlev Clemens Hegeler (geb. 28.12.1954 in Heepen) und befindet sich nach eigener Ansicht (als biologischer Mensch), in sogenannter “Staatlicher Selbstverwaltung”. Unter dieser Selbstverwaltung verstehen Reichsbürger eine Art völkerrechtlichen Schritt in dem Sie sich selbst als Staat proklamieren und somit meinen sie würden der verhassten Bundesrepublik Deutschland exterritorial gegenüber stehen. Sich also irgendwie Selbständig machen und aus dem System (auch bekannt als “Die Matrix”) abmelden. Eben genau in solch einem Status denkt Detlev Hegeler sich zu befinden. In seinen im Internet veröffentlichten Schreiben, zu finden in seinem persönlich virtuellen Schuldnerverzeichniss, direkt neben seinen Schadensersatzverträgen, ein Beispiel:

Proklamation der natürlichen Person Detlev Clemens Hegeler Staatsangehöriger Deutsches Reich unter Selbstverwaltung

Reichsbürger Hegeler unterschreibt seine Dokumente

Reichsbürger Hegeler unterschreibt seine Dokumente

Siehe auch: UN Resolution A/RES/56/83 – SSL WIKI
https://wiki.sonnenstaatland.com/wiki/UN_Resolution_A/RES/56/83

Mindestens genau so spannend sind seine offenen Schadensersatzforderungen. Darunter verstehen Reichsbürger eine Art Kosten-Forderung die dem bearbeitenden Sachbearbeiter, z.b. bei Verwaltungsakten wegen diverser absurder Gründe präsentiert wird. Detlev hat momentan offene Forderungen von ca. :

10.259.800,00 €

Detlev Hegeler verlangt 10259800,00 Euro

Detlev Hegeler verlangt 10259800,00 Euro

Siehe auch: Selbstverwaltung & Natürliche Person – SSL WIKI
https://wiki.sonnenstaatland.com/wiki/Selbstverwaltung

Gedanke ist wohl man könne den als Gegner empfundenen Beamten irgendwie einschüchtern, ihm drohen um dann vielleicht, (so das Wunschdenken), einen Verwaltungsvorgang zu unterbrechen. Reichsbürger wie Detlev gehen davon aus das Beamten keinen Beamtenstatus haben. Auch wenn der Versuch von mir etwas hilflos erscheinen mag, so möchte ich doch kurz auf die absurde Theorie eingehen:

Weitere Infos zu dieser Theorie finden Sich im Sonnenstaatland-Wiki:

https://wiki.sonnenstaatland.com/wiki/Gerichtsvollzieher

Änderung der GVO Sonnenstaatland Wiki

Änderung der GVO Sonnenstaatland Wiki

Das wird natürlich niemanden beeindrucken. Weder Detlev noch seine Anhängerschaft wird das verstehen, aber es soll mir ja keiner Vorwerfen ich würde hier nur die Keule schwingen (Dazu komme ich erst später noch). Bezeichnend für die Reichsbürger ist dieser Kommentar unter dem Video:

Reichsbürger können nicht lesen

Reichsbürger können und wollen einfach nicht lesen

Man könnte an dieser Stelle meinen es wäre wirklich alles gesagt was es über das Thema zu sagen gibt, aber Reichsbürger Detlev wäre natürlich nicht Reichsbürger Detlev, wenn er nicht umgehend das Niveau noch etwas tiefer schrauben könnte.

So veröffentlichte Detlev am Abend des 28.06.2015 ein für Reichsbürger typisches Youtube Video mit dem lachhaften Versuch einen Gerichtsvollzieher von der eigenen-absurden Rechtsauffassung zu überzeugen. Der illegal angefertigte Mitschnitt befindet sich im WakeNews Kanal von Detlev Hegeler. Die so bezeichnete “Menschliche Runde” endet damit das der Gerichtsvollzieher sich nun über das Gericht einen Durchsuchungsbeschluss beiholen wird und anschließend, wenn nötig unter Polizeilicher Begleitung, die Vollstreckung fortführen wird.

Im folgenden Screenshot wurde der Gerichtsvollzieher verdeckt und Detlevs widerlegte These zum Beamtenstatus sichtbar umrahmt:

WakeNews illegale Aufnahmen Gerichtsvollzieher

WakeNews illegale Aufnahmen Gerichtsvollzieher

Dem ein oder anderen mag es vielleicht aufgefallen sein das die frei-umkreiste Person im Video eine WakeNews Weste trägt. Nach gründlicher Recherche haben wir übrigens herausgefunden, dass das Video im Original von einem Youtube User namens Silvio Hickmann veröffentlicht wurden. Mit der Weste ist es aber nicht genug, so erkennen wir bei der Videoanalyse, das die besagte Person auch eine WakeNews Kappe, ein WakeNews T-Shirt und eine WakeNews Hose trägt.

WakeNews - Der 2. lächerliche Versuch sich da rauszuschwurbeln

WakeNews – Der 2. lächerliche Versuch sich da rauszuschwurbeln

Die Preisliste von Detlevs “nicht-kommerziellem” Verkauf sagt dazu folgendes:

Weste: 59,90€
Hose: 69,90€
Kappe: 11,90€
Tshirt: 19,90€
________________
= 161,60€

Schon im letzten Beitrag berichtete ich ausführlich über die finanziellen Machenschaften von Detlev Hegeler und konnte in Erfahrung bringen das er 40% Provision für jeden Verkauf erhält. In diesem Fall, mit diesem Opfer, mit diesem Video, unabhängig von dem Schwachsinnigen Inhalt;

hat Detlev also einen Gewinn von 64,64€ gemacht.

Es kann ihm also wirklich egal sein was seine WakeNews Fans, Zuhörer und Unterstützer so mit ihren eigenen Problemen anstellen. Hauptsache alle kaufen weiter schön brav seine nicht kommerziellen Angebote für ab 5€.

Detlev Hegeler ist mittlerweile wie viele seiner Zuhörer auch Stammleser im SSL-Blog und hatte in den Vergangenen Tagen einen zweiten lächerlichen Versuch gestartet, sich in Form von massiven Widersprüchen aus der Angelegenheit rauszuschwurbeln. Er behauptet weiter mit seinen steuerfreien Geschäften kein Umsatz zu generieren. Nach Detlevs Logik bedeutet das in etwa:

Spendengelder, Umsätze aus Textilien, CDs und Aufkleber reichen noch nicht um die selbst-verursachten Kosten im Kampf gegen die illegale BRD GmbH decken zu können.

So berichtete zb. die Reichsdeppenrundschau über Super-Journalist Hegeler, der von nicht-existierender Polizei festgenommen wurde. Während der Festnahme hörte man Hegeler, wie ein kleines Kind schreiend, die ganze Zeit von Schadensersatzverträgen jammern hören und er bemängelte immer wieder angebliche Grundlagen für die Verhaftung. Erst wenige Wochen später erfährt man beiläufig die wahren Gründe für die Verhaftung.

Hegler wurde verurteilt zu 40 Tagessätzen wegen § 186 Üble Nachrede.

Für den Betrag von 450€ hat er sich damals von seinen Fans “freikaufen” lassen. Anschließend startete er halbherzig, teilnahmslos und nahezu undankbar einen kleinen Spendenaufruf um seine Zuhörer dazu zu bringen sich an den 450€ zu beteiligen. Es war nie, zu keiner Zeit, die Rede davon das Detlev auch nur einen Cent von diesem Geld zurück zahlt. In seiner kleinen Welt war der kurze Gefängnisaufenthalt ein Akt der staatlichen Willkür mit einer gesunden Portion Willensbruch. Seine Gebetsmühlenartige Wiederholung, die man in der Zeit vor der Verhaftung fast schon als Running-Gag bezeichnen könnte, wird ab diesem Zeitpunkt konstant verschwiegen. So ist es für einen Popcornium- Konsumenten wie mich nur logisch das Heglers Tipps einfach nicht funktionieren können:

“Gelbe Briefe immer ungeöffnet zurück schicken”

Kurz vor Ende des Beitrages möchte ich hier nochmal schnell die Nazikeule auspacken und kurz präsentieren welche Form antisemitischen Geschichtsrevisionismus der Detlev bereits tief verankert hat:

https://www.youtube.com/watch?v=WwpUFHyMBzA


Themen wären:

  • Ablehnung der Asylpolitik
  • Ausländer in das KZ abschieben
  • Verharmlosung von Adolf Hitler
  • NS verherrlichender Geschichtsrevisionismus
  • Ablehnung der FDGO
  • Ablehnung der Verfassung
  • Staatsleugnung
  • Rheinwiesenlager
  • Friedensvertrag
  • Werbung für Kommissarische Reichsregierung

Mir ist klar das 2 Stunden Detlev nicht jedermanns Sache ist, aber es ist teilweise nicht ohne was er da so von sich gibt und wie er versucht über seine Sendung andere mit seiner teils nationalsozialistischen Propaganda zu umwerben. In diesem Zusammenhang darf ich mal ganz “ohne Wertung”^^ auf das Thema seiner letzten Sendung hinweisen:

:detlev:
“Sind wir am Punkt der Selbstverteidigung angekommen?”

Wenn wir jetzt noch einen Schritt weitergehen, dann…

NSU: WakeNews immer Dienstag und Donnerstag

NSU: WakeNews immer Dienstag und Donnerstag

Da freue ich mich doch schon auf die nächste Sendung!

Wer es beim Lesen bis zu dieser Stelle geschafft hat, wird sich nun Fragen was Lady Gaga damit zu tun hat? Hier gibt es mehrere mögliche Antworten die ich jetzt dahinschwurbeln könnte, wie vielleicht die offensichtliche Neigung von Detlev gerne in Frauenkleidern umher zu laufen, oder aber SEO-Gründe anbringen (wie man das so macht). Unterm Strich spielt das aber überhaupt keine Rolle – Ich finde LadyGaga ebenso wie den Detlev einfach kacke.

Detlev Hegeler & Firma WakeNews Forum diskutieren:
https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=1557.0




Detlev Hegeler im Interview mit Sonnenstaatland

Detlev Hegeler – Firma WakeNewsTV im Interview

Schon im letzen Beitrag berichtete ich in warnendem Ton über den Unternehmer Detlev Hegeler von WakeNewsTV und seine finanziellen Machenschaften. Hier möchten wir kurz Aufarbeiten wie Detlev reagierte und anschließend Einblick in den ersten Teil eines Interviews zwischen dem Sonnenstaatland und Unternehmer Hegeler geben.

In der letzten Sendung erleben wir Detlev, wie er zu den Vorwürfen “Stellung nimmt”  (denkt er bestimmt).

Detlev Hegeler bezieht Stellung zu Kritik

Detlev Hegeler bezieht Stellung zu Kritik

Klassisch versucht er sich da irgendwierauszuschwurbeln und geht auf die hier genannten FAKTEN nicht ein. Es ist ist wirklich paradox das er im selben Atemzug wieder versucht seine Merchandise (Fanartikel) zu verhökern. Weiterhin denkt Hegeler er wäre wirklich “nicht kommerziell” in seinem Treiben, gefolgt von

Wolle Du Aufkleber und CD kaufen?“.

Auch will er keine Zusammenarbeit mit irgendwelchen Unternehmen (der kooperierende Laufteufel Shop zählt natürlich nicht, der verkauft ja nur Klamotten und Detlev erhält hier schließlich Provision).

Logisch, oder?

Wirklich logisch wäre, wenn Reichsdeppen wie Detlev sich das:
KOSTENLOSE BUCH – Vorwärts in die Vergangenheit DOWNLOADEN
und die ganzen wirren Theorien zur Deutschland und der BRD GmbH endlich ins Reich der Mythen und Verschwörungen verbannen.

Anschließend hat auch niemand ein Problem damit, wenn Detlev 2x pro Woche seinen lächerlichen Pseudo-Journalismus auf Youtube präsentiert.

Diese ewigen Lügen von Detlev und der Firma Wake News haben wir, (das Volk) so richtig satt! 

Jetzt veröffentlichte das Sonnenstaatland im Forum den ersten Teil eines Interviews mit dem Unternehmer Detlev Hegeler von der Firma WakeNews:

Unternehmer Detlev Hegeler / Firma WakeNews im Interview mit Sonnenstaatland

Unternehmer Detlev Hegeler / Firma WakeNews im Interview mit Sonnenstaatland

Wir dürfen gespannt sein wie es anschließend im Blog von Hegeler noch weiter geht. Ich werde berichten.

Vielleicht wird Detlev ja auch die Kommentare in seinem Blog noch beantworten. Mich würde das auch interessieren;

Kommentar auf der Wakenews Blog Seite

Kommentar auf der Wakenews Blog Seite

Zum Abschluss vielleicht noch einen “nicht kommerziellen” Wakenews Werbespot?

Weiterführende Links:

Im Forum diskutieren:
https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=1557.0

Betrugswarnung: Detlev von WakenewsTV – Abzocke, für alle die nicht Aufwachen wollen!
https://www.sonnenstaatland.com/2015/06/25/betrugswarnung-detlev-von-wakenewstv-abzocke-fuer-alle-die-nicht-aufwachen-wollen/

Reichsdeppenrundschau berichtet:

Detlev Hegeler („WakeNews“) von nicht existierenden Polizisten festgenommen
https://reichsdeppenrundschau.wordpress.com/2015/04/29/detlev-hegeler-wakenews-von-nicht-existierende-polizisten-festgenommen/

Wie der Super-Journalist Detlev Hegeler sich selbst überlistete!
https://reichsdeppenrundschau.wordpress.com/2013/07/11/wie-der-super-journalist-detlev-hegeler-sich-selbst-uberlistete/

Detlev Hegeler („WakeNews“): Querulanten-Party im Treppenhaus
https://reichsdeppenrundschau.wordpress.com/2013/07/09/detlev-hegeler-wakenews-querulanten-party-im-treppenhaus/

Bis hierhin erstmal. Gehabt euch wohl!




Betrugswarnung: Detlev von WakenewsTV – Abzocke, für alle die nicht Aufwachen wollen!

Berufsquerulant Detlev von Wakenews Radio behauptet doch tatsächlich er wäre “nicht kommerziell”.

 Abzocke, für alle die nicht Aufwachen wollen!

Für seine Aufkleber (50 Stck.) verlangt er 5€.

Soll man einfach per Briefpost an ihn nach Basel schicken.
Rechnung? Ach wozu den? Das System liegt in den letzten Zügen!!1!!

Das seine Aufkleber, ebenso wie die T-Shirts einfach nur Betrug ist, möchte ich hier mal vorrechnen;
Wir nehmen eine beliebige Onlinedruckerei, Aufkleber outdoor, oval:

10000

10.000 Stck = 195,08 €
1 Stck = 0,0195 = 0,02 €
50 Stck = 1€

Ich gehe davon aus das Detlev noch günstiger eingekauft hat.
Angebote gibt es ohne Ende im Internet.

Teilweise sogar um 50% günstiger.
Es bleiben also ~4,00€ übrig.

Kostet das Briefporto von Basel nach Deutschland wirklich soviel? Ich schätze mal eher ~2€.
Die Aufkleber passen in einen normalen Briefumschlag.

Also mal ganz dreist unterstelle ich ihm: Mindestens 50% wandern in die eigene Tasche!
Ganz schön NICHT-KOMMERZIELL der Detlev. (Muss wohl unter Adeppten bedeuten, dass keine Rechnung geschrieben wird)

Detlev behauptet:

Zitat von: http://wakenews.net/html/rheingold.html

Was bieten wir?

Wake News © ist ein nicht-kommerzielles kritisches Online-Medium, dass sich als Gegen-/Ergänzungsstück zu den kontrollierten Konzern-Medien versteht und damit eine natürliche demokratische Gegenkraft zur politischen und wirtschaftlichen Landschaft darstellt.

Gucken wir mal was Detlev noch im Angebot hat:

http://wakenews.net/html/werbung.html

Werbebanner-Platzierungen: 486 x 60 Pixel, 4 Wochen Laufzeit, 40 RG (Rheingold) – 1 RG = 1 DM = 0,50 €
=20€ für 4 Wochen

http://wakenews.net/html/dvd-cd_-_bestellliste.html

CD/ DVD: Bestellung der “Best of Detlev” – CD (nur Ton) 15€ zzgl. Porto mit Handsignatur von Detlev!
=15€ zzgl. Poro

Aufkleber Oval,
50 Stck. 5€

Der Vertrieb von Kleidung läuft über Achim B.:

Hoodie: 39,90€
Bomberjacke: 99,90€
Weste: 59,90€
Hose: 69,90€
Kappe: 11,90€
Kappe2: 13,90€
Tshirt: 19,90€
Tshirt2: 21,90€

Auf Nachfrage beim Betreiber haben wir erfahren:
Detlev bekommt Provision für jeden Verkauf.

Zitat von: Detlev

:detlev:
Es handelt sich nicht um einen gewerblichen Vertrieb, sondern um eine Unterstützung als Kostenausgleich für die Produktionen meiner Sendungen, auch für Fahrtkosten, Material uvm.! Bitte Liste ausdrucken/-füllen (ankreuzen, Anzahl) und einsenden mit abgezählter Summe in Scheinen (€, CHF, RG) zzgl. jeweiliges Porto an: Wake News, D. Hegeler, Postfach 267, CH-4005 Basel

Kauft nicht bei Detlev:

Abzocke, für alle die nicht Aufwachen wollen!!!

Wahrscheinlich will Detlev einfach etwas mehr von diesem Knastsex, der ihm so Spaß macht:

Die 450€ mit denen er “Frei gekauft” wurde hat er noch immer nicht mit auch nur 1€ Beglichen! – (Nicht mal eine Anzahlung etc. hat er geleistet)

Abzocke, für alle die nicht Aufwachen wollen!!!