Die »Reichsbürger«: Überzeugungen, Gefahren und Handlungsstrategien Eine Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

Die »Reichsbürger«: Überzeugungen, Gefahren und Handlungsstrategien
Die »Reichsbürger«: Überzeugungen, Gefahren und Handlungsstrategien

Die »Reichsbürger«: Überzeugungen, Gefahren und Handlungsstrategien

Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung die 32-seitige Broschüre „Wir sind wieder da – Die »Reichsbürger«:  Überzeugungen, Gefahren  und Handlungsstrategien“ herausgegeben, welche die Gefahren und rechten Tendenzen der Reichsbürgerszene thematisiert und Handlungsstrategien aufzeigt. Besprochen werden u.a. Peter Fitzek, Peter Frühwald, der Honigmann und die DNV (die nicht zur Bundestagswahl zugelassene Partei von Ferdinand Karnath).

Die Broschüre erklärt woher die Bewegung kommt und welcher Argumentationen sie sich bedient. Trockene Sachverhalte werden stets am Beispiel einer tatsächlich existierenden Gruppierung anschaulich und lebendig erläutert.

Für Interessierte denen das Buch „Vorwärts in die Vergangenheit“ zu umfangreich ist und die nur ein kleines Handbuch brauchen, um z.B. einem Bekannten der von den Thesen der Reichsbürgern angetan ist, etwas entgegensetzen zu können, sind mit der Broschüre bestens bedient.

Über die Amadeu-Antonio-Stiftung kann die Broschüre auch als Printmedium bestellt werden.

Download “Reichsbürger: Wir sind wieder da (Broschüre)” reichsbuerger_web.pdf – 1 MB

2 Antworten

  1. Otto Manteuffel sagt:

    Sehr gutes Infomaterial!
    Ich schreibe aus persönlicher Verlegenheit unter einem anderen Namen.
    Zum Thema der Broschüre möchte ich folgendes Mitteilen. Ich war auch in dieser „Szene“ mitten drin.
    Zum näheren Verständnis: angefangen hatte meine Denkweise über die fehlende Souveränität der Bundesrepublik mit einer Recherche im Internet über meinen ersten Strafzettel…

    Ich habe also recherchiert und bin bei der Suche direkt auf die „ Ungültigkeit „ des OWiG gestoßen. Darauf folgten die typischen Schreiben an das zuständige Amtsgericht meiner Stadt. Ich argumentierte mit den auch in der Broschüre angesprochenen Parolen.
    Ich war sogar schon so weit, das ich an mein Bezirksamt eine „Personenstanderklärung“ gesendet habe…
    Die KFZ-Steuer lehnte ich zwischenzeitlich auch schon ab, die Sozialleistungen vom Staat aber konnte ich fröhlich weiter kassieren.

    Als der Tag der Verhandlung kam war ich natürlich gut vorbereitet, so dachte ich zu mindestens…
    Um das ganze abzukürzen, die Richterin lege mir nahe das ich nicht alles glauben sollte was im Internet stehe und die Gesetze alle gültig sind sowie von obersten Gericht abgesegnet.

    Nun ja, das ganze hat mir zu denken gegeben… Ich machte mich also schlau und hinterfragte nun die Sachen die ich selber Vertreten habe. Auch fachlichen Rat suchte ich mir! Ich stellte fest das ich mich nicht nur über lange Zeit blamiert habe sondern auch das ich in dieser kleinen Welt fest gehangen habe.
    Letzten Endes kann ich froh sein das ich frühzeitig die Kurve gekriegt habe.

  2. schulz, volker sagt:

    Nun, ich bin durch mein eigentliches Rechtsbewußtsein zum Rechtssachverständigen durch meine Bildung und rechtlichen Vorkenntnisse zum VDR gekommen. Vorrangig zählte für mich Menschen helfen zu können, die keine Geld haben um sich ein Rechtsanwalt leisten zum können. Menschen die tatsächlich nach manchen Ansichten Hartz IV Sanktionen ausgesetzt waren oder auch wie es in der Broschüre des Bundesminsterium der Finanzen von 03/2014 der Beitragsservice (GEZ) doch eher als rechtlich sehr bedenklich und als Zwangssteuer anzusehen und auch das Bundesverfassungsgericht ließ ähnliches verlauten. Solchen Menschen half ich, doch es war an sich keine Hilfe, denn trotz dessen und Hinweise auf diese Dokumente, war klar ersichtlich, dass letztendlich gezahlt werden musste. Was ich nicht bin und was ich in aller Schärfe zurück weise ist, dass man mich Reichsbürger beschimpfte. Hier wurde mir unterstellt, ein NAZI ergo ein „Reichsbürger“ laut STAG vom 15. September 1935 zu sein?
    Ich gestatte mir aus dieses „Rassengesetz“, denn als etwas anderes kann ich es nicht bezeichnen, zu
    zitieren:
    „(1) Reichsbürger ist nur der Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes, der durch sein
    Verhalten beweist, daß er gewillt und geeignet ist, in Treue dem deutschen Volk und Reich zu dienen. „ und
    weiter für Sie, damit Sie wissen was Sie mir unterstellen, mich beleidigen und verleumden und dies aus einer
    Behörde des Inneren….Zitat:
    㤠3
    Der Reichsminister des Innern erläßt im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers die zur
    Durchführung und Ergänzung des Gesetzes erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften.
    Nürnberg, den 15. September 1935,
    am Reichsparteitag der Freiheit.
    Der Führer und Reichskanzler
    Adolf Hitler
    Der Reichsminister des Inneren
    Frick
    Hier nach: Reichsgesetzblatt, 1935, Nr. 100, S. 1146.
    Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre„ – Zitat Ende.”

    All dies habe ich ein Jahr irgendwie mit getragen und merkte, das man gegen Windmühlen angetreten ist. Ich bin von Grund auf eher durch meine Herkunft links gerichtet . Nazis/Faschismus , leugnen der Greultaten aller Art im 2 Weltkrieg zeugen von gefährlicher Fehlleitung und meines Erachtens auch der Verantwortlichen die nach dieser Zeit kamen und Ausländerfeindlichkeit sind das gefährlichste was es gibt. Ich wollte nicht länger in diesem Verdachtsklientel bleiben, weder Rechts und schon gar nicht, das jemand mich verleumdet und zu nazistischen Gruppierungen einordnet, dass bin ich nicht und war ich nicht und werde es nie sein.
    Ich bin für Frieden und Freiheit und ein friedliches Miteinander, dass war und ist meine Natur, wo ich sicher teilweise für ein Jahr abgewichen bin ohne es ernsthaft gewollt zu haben, vielleicht leichtgläubig und darüber hinwegschauend aber genau dass ist ja das gefährliche an allen politischen Strömungen. Zu meinen Freunden zählen viele Muslime, Russen,Polen und Afrikaner, niemand von denen würde je auf die Idee kommen und sagen ich bin ausländerfeindlich, ein Rassist oder gar Nazi.
    Sie haben Angst was derzeitig in unserem Land passiert, vor allem die Ungewissheit mit den Asylsuchenden passiert, so wie viele Menschen in unserem Land, eines muss allen bewußt sein auch den wirklich ängstlichen Menschen auf der Straße, es ist nicht die Schuld der Asylsuchenden und anzünden von Asylheimen und auf Bussen los zugehen zeugt nicht von viel Intellekt und erinnert mich an die Zeit von 1933. Ich habe seit Dezember meine Arbeit schon eingestellt aber nicht konsequent genug mich aus den sozialen Medien zurück gezogen, dass habe ich nun schon vor einer Woche getan und sollte ich mich wieder anmelden, dann für etwas schönes und angenehmes. Ich bin froh wieder auf eine realistische Richtung in meinem Leben gekommen zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*