Vorwärts in die Vergangenheit Das Standardwerk

Vorwärts in die Vergangenheit - Online-Buch
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Vorwärts in die Vergangenheit – Online-Buch

Das knapp 400 Seiten starke Buch „Vorwärts in die Vergangenheit – Durchblick durch einige reichsideologische Nebelwände“ von Gerhard Schumacher, ist der de facto Standard bei der Recherche zu reichsideologischen Behauptungen und Lügen. Das Buch zeichnet sich durch einen flotten, pointierten Sprachstil und die umfangreichen Fussnoten aus, die das nachprüfen der dort gesammelten Erläuterungen und Widerlegungen der reichsideologischen Lügen wesentlich erleichtern.

Wer das Buch nicht im Browser lesen möchte, der kann die aktuellste Version bei uns oder direkt beim Autor kostenlos herunterladen.

Ab dem 1. März 2016 kann das Buch auch im JMB-Verlag bestellt werden. Die hier angebotene Version im PDF-Format bleibt weiterhin kostenlos abrufbar. Der Inhalt der Bücher ist größtenteils identisch, der Autor teilte aber mit, dass die Druckausgabe einige Neuerungen enthält.

Download “Vorwärts in die Vergangenheit (PDF)” vorwaerts_in_die_vergangenheit.pdf – 7 MB

Download “Vorwärts in die Vergangenheit (EPUB)” vorwaerts_in_die_vergangenheit.epub – 6 MB


Letzte Aktualisierung: 23.01.2015 – Version 23y – Änderungen anzeigen

37 Antworten

  1. Cimo Taragova sagt:

    Well. its the book for staatsprpaganda

  2. Mad Dog sagt:

    Wieso?
    Nur, weil Du den Inhalt nicht verstehst oder das Buch nicht gelesen hast oder sowieso nur das glaubst, was die YT-Truther gebetsmühlenartig herunterblubbern oder per copy/Paste weiterverbreiten, ohne das sie das Verbreitete selber geprüft haben?

  3. Mad Dog sagt:

    Wenn das Buch reine Propaganda wäre, müßtest Du doch in der Lage sein, es ohne Probleme argumentativ in der Luft zu zerreissen.
    Bitte, nur zu.

    • Jim Tessat sagt:

      Defakto ist es nunmal so das die meisten Akten über den Krieg verloren oder noch unter verschluss sind. Es gibt für jedes gestz ein anderes was es umgeht oder gar auser kraft setzt. Es muss eigentlich jedes Gesetz für jeden Bürger klar und verständlich sein. Klar und verständlich ist hier garnix mehr. Dieses Buch hat viele hinweise ist aber teils auch nur eine meinung einer Person. Zum bafholometen oder wie das ding aich heißt schreibt er das ihn ein karikaturist im 19 jahrhundert erfunden haben soll. Das iat falsch. Den gibt es seid 800 vor Christus. Nurmal so. Ich bin noch lange nicht durch mit dem Buch.

      • Esmeralda sagt:

        Falls du „Baphomet“ meinst: Der Autor schreibt nirgendwo, daß Baphomet an sich im 19. Jahrhundert erfunden worden sei. Im Gegenteil, er schreibt sogar etwas zum Ursprung dieser Gestalt in den Templerprozessen im Mittelalter. Lediglich das Aussehen, das heutzutage Baphomet zugeschrieben wird, sei von diesem frz. Karikaturisten erstmals bildlich dargestellt/kreiert worden. Man sollte schon richtig lesen können. Daß für dich die Gesetzestexte unverständlich sind, wundern da ja nun nicht mehr…

  4. sehrsehr sagt:

    Mensch, der Cimo!
    Ein Satz wie in Stein gemeißelt!
    Fundiert, überlegt und bis aufs Äußerste detailliert ausformuliert.
    Stark.

  5. Holperbald sagt:

    Gibts die Möglichkeit, zur neuen Auflage des Buches beizusteuern?

    Mir fallen spontan 2 weitere Geschichten ein, die noch nicht zu finden sind, und die ich schon gehört habe: – In aller Kürze, weil se so schön sind:

    1. Man sieht das D ein besetztes Land ist, weil die es der Bundeswehr verboten ist, mit scharfer Panzermunition innerhalb deutscher Grenzen zu üben – Fakt ist, meist übt sie den scharfen Schuss in Übersee, weil die scharfe Granate DM irgendwas äber 90 km Sicherheitsbereich hat.

    Wikipedia hierzu:

    Aufgrund des Sicherheitsbereiches von 90 Kilometern für die KE-Gefechtsmunition benutzt die Panzertruppe zum scharfen Schuss in Deutschland fast ausschließlich die Übungsvariante der KE-Munition. – http://de.wikipedia.org/wiki/Leopard_2

    – Also rein aus Platzgründen hierzulande.

    (Ausgeklammert wird, dass man einen „Feindstaat“ nicht ausgerechnet in Homeland USA üben lassen würde, was übrigens auch für die Jagdstaffel der BW in Arizona gilt und weitere Ungereimtheiten.)

    Und dann gleich noch einen – der bezieht sich auf Darstellungen des Hambacher Festes mit gold-rot-schwarzer Fahne (was als „vom Dunkel durch Blut zum goldenen Sonnenaufgang der Freiheit“) interpretiert wird. Mag sein, dass die Gedanken eine Rolle spielten, belegt sind sie m.W. nicht. Nachdem wir die Fahne heutzutage umgekehrt hissen, wird demzufolge wird das Gegenteil interpretiert:

    Von der Freiheit zur BRD-Sklaverei (Ich spar mir mal die anderen bockigen Schreibweisen BRvD, BRiD usw…

    Irgendwo hab ich noch genauere Ausführungen zu dem Thema, die kursieren. Wie gesagt, gibts eine Kontaktadresse?

  6. Sehr schön, Holperbad

    wir kennen den Autor selbst nicht, wissen jedoch, dass er zuweilen hier oder im Forum mitliest und sehr zuverlässig Anregungen umsetzt. Vielleicht postest Du Deine Beobachtungen nochmals hier:
    http://forum.sonnenstaatland.com/index.php/topic,7.0.html

  7. Jim Tessat sagt:

    Ich habe da mal eine Frage. Was ist mit dem Staatsangehörigkeitsausweis? Denn laut BRD ist der Reisepass und der Personalausweis kein beleg dafür deutscher Staatsbürger zu sein. Sie erheben nur die vermutung aber nicht mehr.

    • Holperbald sagt:

      Gerne. Ich kopiere einfach mal aus dem Buch „Vorwärts in die Vergangenheit“ aus;

      Ich hatte einst die selbe Frage:

      15.4.3 Was der Personalausweis beweist oder nicht beweist

      Die oben beschriebenen Unterschiede zwischen Deutschen im Sinne des Grundgesetzes
      und Inhabern der deutschen Staatsangehörigkeit bilden den Hintergrund für eine Aussage,
      die sich bei „Reichsideologen“ außerordentlicher Beliebtheit erfreut. Meistens wird die Web-
      site des bayerischen Innenministeriums zitiert, auf der u. a. gesagt wird:

      Die deutsche Staatsangehörigkeit kann durch eine Staatsangehörigkeitsurkunde (Staatsangehörigkeitsausweis) nachgewiesen werden. Sie wird auf Antrag von
      der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgestellt. Der Bundespersonalausweis oder
      der deutsche Reisepass sind kein Nachweis über den Besitz der deutschen
      Staatsangehörigkeit. Sie begründen lediglich die Vermutung, dass der Aus-
      weisinhaber die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

      Das ist aber keine bayerische Spezialität, sondern beschreibt nur völlig korrekt die in ganz
      Deutschland geltende Rechtslage, denn für Angelegenheiten der Staatsangehörigkeit ist
      der Bund zuständig. Entsprechende Informationen findet man bei vielen Verwaltungen, auch
      anderer Bundesländer.
      Daraus folgt aus Sicht der „Reichsideologen“ auch wieder, dass die Bundesrepublik
      überhaupt keine Staatsangehörigkeit hat, wenn sie deren Besitz noch nicht einmal
      durch die Ausgabe von Personaldokumenten belegen kann.

      Auch Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, die nicht Inhaber der deutschen Staatsangehö-
      rigkeit sind, bekommen Personalpapiere der Bundesrepublik. Ein Deutscher ist eben im
      Prinzip nicht dasselbe wie ein deutscher Staatsangehöriger. Im praktischen Leben spielt dieser
      Unterschied aber heute keine Rolle mehr. Die meisten Leute benötigen nie im Leben eine
      Staatsangehörigkeitsurkunde; falls doch, bekommt man sie problemlos von der Gemeinde-
      oder Kreisverwaltung. Sie wird allenfalls manchmal bei der Ernennung zum Beamten
      gefordert oder im Rechtsverkehr mit anderen Ländern, wenn man z. B. einen Bürger dieses
      Landes heiraten oder als Mehrstaatler die Staatsangehörigkeit des anderen Landes able-
      gen will. Wer aber einen deutschen Personalausweis oder Reisepass vorlegt, wird in aller
      Regel auch damit von deutschen und ausländischen Behörden als deutscher Staatsangehöri-
      ger anerkannt. Eine „Vermutung“ im rechtlichen Sinne ist nämlich keine bloße Mutmaßung, wie
      im alltäglichen Sprachgebrauch, sondern kann unter Umständen sogar einen Beweis ersetzen.
      Ein Personalausweis dient aber nicht in erster Linie zum Nachweis der Staatsangehörigkeit,
      sondern zur Feststellung der Identität seines Inhabers“

      (Zitat Ende)
      Eine Vermutung im rechtlichen Sinne kehrt quasi den Beweis um, um zu verhindern, dass Alltäglichkeiten bewiesen werden müssen.

      Ein ähnliches Beispiel findet sich im Scheidungsrecht: Wenn seit 3 Jahren ein Paar nicht mehr zusammen lebt, wird vermutet (dass die Ehe gescheitert ist. Der Richter wird also von der Aufgabe entbunden, haarklein jedes Telefonat, jeden Geschlechtsverkehr, jedes Gespräch usw. zu analysieren, um zu befinden, ob die Ehe doch noch besteht.

      In der Tat ist die Frage berechtigt. Ich denke, dass Sie mit dieser plausiblen Antwort so zufrieden sind, wie ich es war, als man es mir so erläutert hat.

      Freundliche Grüße Holperbald

      • Pantotheus sagt:

        Ergänzend folgender Hinweis: Ein Pass oder Personalausweis bzw. ein entsprechendes Dokument eines anderen Staates dient in erster Linie zwei Zwecken, die immer miteinander verbunden sind: der Identifikation einer Person und als Reisedokument. Wer genauer hinschaut, wird leicht erkennen, dass deutsche Pässe und Personalausweise ebenso wie einige andere Ausweise sich sehr ähnlich sehen. Der Grund dafür ist ziemlich einfach: Sie halten sich weitgehend an die Richtlinien der ICAO, der internationalen Zivilluftfahrtsorganisation. Diese gibt (an sich unverbindliche) Richtlinien heraus, die u. a. eine maschinenlesbare Zone vorsehen und z. B. auch angeben, dass die Staatsangehörigkeit vermerkt werden soll und dass alle Angaben in GROSSBUCHSTABEN geschrieben werden sollen (da kommt das nämlich her, nicht aus der capitis diminutio). Diese Richtlinien werden von den meisten Staaten weitgehend auch befolgt, nicht weil diese Staaten nicht souverän wären, sondern weil solche einheitlichen Reisedokumente die Abwicklung der Ein- und Ausreiseformalitäten sehr erleichtern. Ein Staat kann nun durchaus seine eigenen Ausweise gestalten, dann kann es aber sein, dass andere Staaten oder auch die Fluggesellschaften seinen Staatsangehörigen Schwierigkeiten machen, wenn diese bei ihnen einreisen bzw. mitfliegen wollen. Ein Reisepapier stellt nach internationalem Brauch nun aber eben zwei Dinge fest: die Identität einer Person, daneben aber auch gibt es eine Garantie dafür ab, dass der Staat, der das Papier ausgestellt hat, die betreffende Person auch wieder zurücknehmen muss, wenn diese z. B. ausgewiesen oder gar nicht erst einreisen gelassen wird. Reisepapiere stellt Deutschland aber auch für Personen aus, die gar nicht seine Bürger sind, sondern z. B. auch für Flüchtlinge (die ja schwerlich von dem Staat, vor dem sie geflohen sind, Papiere erhalten werden), Staatenlose, aber z. B. auch für Ausländer, die in Deutschland legal leben und aus irgend einem Grund ihre Papiere verloren haben und diese nicht in Deutschland beschaffen können (weil es z. B. kein Konsulat ihrer Heimat in Deutschland gibt). Egal nun ob deutscher Pass, Flüchtlingspass, Staatenlosenpass, Ausländerausweis, Notreiseausweis für Ausländer oder etwas anderes – stets dient ein solcher Ausweis nur dazu, die Person zu identifizieren und zugleich gegenüber deutschen Behörden geltend zu machen, dass diese Personen legal nach Deutschland einreisen dürfen. Wenn ich also an der deutschen Grenze stehe und mich ein deutscher Beamte mit meinem ausländischen Pass nicht einreisen lassen will, ich ihm aber meinen Ausländerausweis unter die Nase halte, dann muss er mich passieren lassen. Mit deutschem Pass oder Personalausweis natürlich erst recht. – Anders sieht es mit z. B. dem Führerschein aus: Dieser weist nur eine Fahrberechtigung aus. Er wird, wenn eine Fahrberechtigung nachgewiesen ist (z. B. durch eine Prüfung) auch an Personen vergeben, deren Identität nicht geklärt ist, z. B. auch an Flüchtlinge, über deren Identität Zweifel herrscht. Für die Fahrerlaubnis ist aber der Nachweis einer Fahrberechtigung erheblich, die Identität sekundär. Entsprechend sind diese Ausweise auch nicht nach den ICAO-Richtlinien gestaltet. Übrigens erlaubt sich Deutschland Abweichungen von den ICAO-Richtlinien: scharfes S wird nicht als SS wiedergegeben, auf Verlangen können Namen, die Sonderzeichen enthalten, auch klein geschrieben werden. Die Schweiz übrigens geht noch weiter und schreibt im visuellen Teil ihrer Ausweise munter klein und mit allen üblichen Sonderzeichen (es wird ja dort auch französisch und italienisch gesprochen …).

  8. Jim Tessat sagt:

    Was mir immer suspekter erscheint ist das der author sich mit hunderten thematiken auseinander gesetzt hat in nur 4-6 jahren u d alles hi terfragt haben soll und noch ein buch geschrieben darüber? ? Sorry aber das da was nicht stimmt bei den ganzen Themen sollte jedem
    klar sein. Manche kulturen versuchen seid jahrhunderten nur eine dieser themen zu durchleuchten ohne Erfolg!

    • Holperbald sagt:

      Welche Kultur? Welches Thema? Ob Deutschland ein Staat ist?

      Da brauchts keine Jahrhunderte. Zwei Wochenenden, das Buch, und alle Fragen sind beantwortet.

      Ja, für 6 Jahre ist das eine stolze Leistung. Allerdings nicht unmöglich: Viele Doktorarbeiten sind ähnlich umfangreich und werden in 2-3 Jahren erstellt. Und mit einer Doktorarbeit kann man das Buch durchaus vergleichen: Systematisch, wissenschaftlich Punkt für Punkt abgearbeitet und – das ist das wichtigste – Jeden Punkt mit überprüfbaren und zitierfähigen Quellen belegt.

      Was ist Ihrer Meinung nach „nicht in Ordnung“ bzw. wollten Sie auf etwas `Bestimmtes hinaus?

      Freundliche Grüße

      Holperbald

  9. Holperbald sagt:

    Meine Damen und Herren,

    The Holperbald proudly presents:

    The Reichsbürgerpolka:

    (Frei nach „Lustig ist das Zigeunerleben)

    Lustig ist das Reichs-Bürgerleheben, Faria, faria ho
    Braucht dem Staat keine Steuern geheben, faria,faria ho.

    Lustig ist es bei Früh(e)wald
    Wo des Reichsbürgers Aufenthalt

    Fariafariafariafariafariafariaho..

    Sollt uns einmal der Richter plahagen, (ffho)
    tun wir ihn nach dem Amtsausweis frahagen (ffho)
    Richter, nimm dich wohl in Acht,
    wenn der Reichsbürger Blödsinn sacht,

    (ffffffho)

    Sollt uns einmal der Durst sehr quähälen, (ffho)
    Gehn wir hin zu den staatlichen Stehellen, (ffho)
    Betteln um Zuschüsse plötzlich ganz klein,
    lassen Fünfen gerade sein,

    ffffffho

    Wenn das alles zum Ziel nicht fühürte, ffho
    Wenden wir uns an Alliierte, fffho
    Denn, das ist schliesslich der ganzen Welt klar,
    die BRD ist eine GmbH,

    ffffffho

    Wenn wir auch keine Ahnung hahaben, ffho
    Gibts doch Leute, die tun, was wir sahagen, ffho
    sind auch noch so renitent
    gegen jedes Argument,
    ffffffho

    Wenn jemand Zeit, Muße und ein Akkordeon hat, kann er das gerne aufnehmen und online stellen.

    Ich mache keine Rechte geltend 🙂

  10. Gephard sagt:

    Ist auch eine zur Sachlichkeit bereinigte Ausgabe in Arbeit? Mit den ganzen despektierlichen und verachtenden Einschüben, kann man das Buch keinem empfehlen, der mit der „anderen“ Seite bereits sympathisiert – aus welchen Gründen auch immer.

    Ein Freund von mir driftet gerade in diese Richtung ab, ist aber durchaus noch offen für Argumente. Dass Menschen dicht machen, wenn man sie beleidigt sollte jedem klar sein. Oftmals muss man ja nur einzelne Wörter und stark wertende Sätze streichen, ohne dass das Werk an Substanz verliert.

    • gnaddrig sagt:

      Volle Zustimmung, Gephard. Ich hatte, nachdem ich das Buch vor ein paar Monaten gelesen hatte, ähnliches gedacht. Ich hatte sogar eine Rezension angefangen, aber dann doch nicht hier gepostet. Das hole ich einfach mal nach:

      Vom Inhalt her ein großartiges Buch. Da werden systematisch und sehr ausführlich die von Reichsideologen üblicherweise gemachten Behauptungen seziert und widerlegt. Die oft immense Dämlichkeit reichsideologischer Argumentationsversuche sehr anschaulich gezeigt. Sehr wertvoll als Nachschlagewerk.

      Was mir allerdings ziemlich unangenehm aufstößt ist der Stil. Der Text ist für meine Begriffe über weite Strecken zu ironisch oder sarkastisch. Man muss sich sehr konzentrieren, um die häufigen Wechsel zwischen ernsthaften, „trockenen“ Aussagen und ironischer Flapsigkeit mitzukriegen. Da würde ich mir einen insgesamt trockeneren Stil wünschen.

      Auch die vielen Seitenhiebe auf die Dämlichkeit der Reichsideologen und ihre Defizite in Logik, Mathematik, Grammatik usw. finde ich fehl am Platz. Diese Seitenhiebe mögen inhaltlich gerechtfertigt – was von reichsideologischer Seite abgeliefert wird, ist oft derart hanebüchen und verpeilt, dass einem da wirklich die Hutschnur hochgeht. Trotzdem sollte ein Sachbuch auch wie ein Sachbuch klingen und nicht wie eine Polemik. Da würde ich mir einen sachlicheren, weniger aggressiven Stil wünschen.

      Wegen dieser unnötigen ad-hominem-Elemente kann man das Buch eigentlich nur selbst benutzen, aber kaum Leuten weitergeben, die sich erst noch mit dem Thema auseinandersetzen und mit dem einen oder anderen reichsideologischen Argument sympathisieren. Diese Leute gewinnt man nicht mit dem umfassenden Inhalt, sondern man verprellt sie mit den Seitenhieben und Beleidigungen.

      Meiner Meinung nach reicht es allemal, das reichsideologische Gedankengut zu präsentieren und ihm die Tatsachen gegenüberzustellen. Dann entlarven sich diese reichsideologischen Behauptungen und „Argumente“ selbst als Unsinn, da muss man gar keine Verbalattacken mehr nachschieben.

      • Mich stört das nicht, im Gegenteil. Da es sich nicht gerade um einen Rosamunde-Pilcher-Roman, sondern vielmehr um ein inhaltsschwangeres Sachbuch handelt, finde ich so etwas durchaus erquickend.

  11. Holperbald sagt:

    @gnaddrig: Ist aber teilweise schwierig. Nehmen wir ein Beispiel: Reichsbürger behaupten, die Bundesrepublik ist 1990 erloschen. Gleichzeitig beziehen sie sich darauf, dass 2007 mit dem Bundesbereinigungsgesetz das (Einführungsgesetz zum) Ordnungswidrigkeitengesetz ausser Kraft gesetzt wurde und man damit keine Knöllchen mehr bezahlen müsse.

    Meist werden ja die beiden Argumentationen nicht in ein und dem selben Aufwasch verwendet – jedenfalls nicht bewusst. Reichsbürger entscheiden vielmehr, „welche Schiene“ sie in einem Schreiben fahren.

    Gerhard Schumacher bringt diese „Argumente“ in einen konkreten Zusammenhang und führt aus, dass – wäre die Bundesrepublik erloschen – das (Einführungsgesetz zum) OWiG nicht rechtswirksam aufgehoben worden sein könnte und demnach das OWiG noch in Kraft wäre. Dazu gehört natürlich etwas Hirnakrobatik, aber das bringt das Thema mit sich. Er führt also zwingend aus, dass Reichsbürger „dämlich“ und „inkonsequent“ sind – was nun natürlich eine Wertung darstellt (vor allem ersteres), weil es eines Vergleichs/Maßstabes bedürfte.

    Gleichzeitig belegt er die Inkonsequenz und Dämlichkeit anhand der 1) vielen Widersprüche (und die herausgearbeitet, wirft nun mal automatisch das Bild auf die Reichis, welches ihnen gebürt) und legt als Maßstab den Leser an, der offensichtlich intelligent genug ist, den Ausführungen zu folgen.

    Flapsige Stellen wie in Bezug auf Joseph Goebbels, der „sein Amt als Reichskanzler nach seinem Selbstmord aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausübte“ oder Kommentare wie „Ende der Dienstfahrt“ oder „Reichsbürger zu sein ist offenbar eine grosse Ehre, aber gewiss kein billiges Vergnügen“, KÖNNTEN tatsächlich raus – stören den Lesefluss aber auch nicht weiter, finde ich.

    So hiess es bereits in einer Ausbildungsvorschrift der Wehrmacht zum Tigerpanzer von 1941: „Griesgrämig plagt sich nur der Tor – der Tigermann lernt mit Humor“

    http://www.bills-bunker.de/media//DIR_111001/4203297340c99131ffff817fac144225.pdf

  12. Doc sagt:

    Gibt es in dem Buch auch was zu dem Thema „Status Deutsche“??? bzw. über die Rechtstellung als Deutscher „Der Staatsangehörigkeitsausweis wird an deutsche Staatsangehörige, der Ausweis über die Rechtsstellung als Deutscher an Deutsche ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ausgestellt.“
    Oder mal eine ganz einfache frage „Wieso hab ich noch nie nach dem BGB (Schriftform) ein Amtliches Unterschriebenes und beglaubigtes Dokument von der BRD gesehen??? Warum versuchen sich alle ihrer Verantwortung zu entziehen, wenn sie denn alle so reinen Gewissens ihre Arbeit machen?…
    ich meine da muss mann nicht mal in die juristischen veinheiten gehen um jemand zu erklären was die BRD ist. So viele Absurde dinge sind in den letzten Jahrhunderten passiert seitens der Bundesregierung und anderer sogn. Staatsmächte das man da nicht mehr diskutieren braucht. dann könnte man auch über die Demokratie in der BRD diskutieren oder in der ganzen EU. Mal die Augen aufmachen es geht nicht nur um uns Deutsche, sondern um „alle Menschen“ die im Namen irgendwelcher Scheindemorkatien deren von Banken finanzierten „Staatsmächte“ die nur das Prinzip verfolgen die Völker aus zu beuten und zu unterwerfen im Namen irgenwelcher abstrakten Gesetze… allein aus diesem Grund ist diese Diskussion nicht sinnvoll und das Buch auch nicht es zeigt nur das etwas Grundlegend geändert werden muss.
    Das Problem bei uns deutschen ist das, dass Selbstbewusstsein im Folk als ganzes fehlt… „Ein Folk ohne Selbstbewusstsein ist nur der Mist aus dem andere Völker wachsen und gedeihen können“ Ein Schlauer Mann Namens Bakunin (1814-1876) hat mal gesagt „Staatsmacht ist das symbol des Zwanges und der Erniedrigung der Freiheit und des Willens“ Ich teile auch die Ansicht “ Was nutzt es dem Folk, wenn der Stock mit dem man es schlägt Volksstock genannt wird“.
    Drei Stichworte zum abschluss:
    „Despotie“
    „Imperialismus“
    „Demagogie“

    P.s. „FOLK“ ist bewusst so geschrieben…

    • Doc sagt:

      And by the way…

      Wenn ich bei einem Vorläufigen Grünen Reisepass die erste Seite öffne dann steht da „Der Inhaber dieses Passes ist Deutscher“ und im ganzen pass steht nichts von staatsangehörigkeit „deutsch“…
      so wie das bei dem Perso ist oder dem EU Reisepass???

  13. Holperbald sagt:

    Weil es nachts kälter ist als draußen und Bayern deutlich hügeliger ist, als beim Karneval Bier ausgeschenkt wird. Sonstige Fragen?

  14. aus einem Bundesstaat sagt:

    Welche Institution hat das denn in Auftrag gegeben, die BRiD? 🙂
    Die Recherchen sind z.T. fehlerhaft und wichtige Details werden weggelassen.

    Der Kaiser wurde z.B. gesetzwidig abgedankt! Er wollte nicht gehen!
    Und ob nun Personal- oder Personenausweis, so wie er von der BRiD ausgestellt wird, weist er keine natürliche Person aus und ist damit Falsch.
    Wer dieses Thema in sich verstehen will, muss erst erkennen was er selber ist.
    Mensch, Person (natürlich oder juristisch?).

    Dieses Buch sollte erst gelesen werden, wenn das nötige Hintergrundwissen vorhanden ist.
    Dann ließt sich das Ding richtig lustig.

    • Bundesbürger sagt:

      Ach Gottchen, ja. Ist alles von der bösen BRiD in Auftrag gegeben, wie könnte es auch anners sein.

      Zufriedene bundesdeutsche Grüsse!
      BM

  15. Annette sagt:

    Was ist daran so schwer zu verstehen, daß das Vereinigte Wirtschaftsgebiet eine non governmental organiziation ist und kein Staat sein kann?

  16. ich bin sagt:

    8.7 Artikel 146
    Immer wieder wird auf den Wortlaut des Arti-
    kels 146 GG verwiesen,…

    Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an
    dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entschei-
    dung beschlossen worden ist.

    Also „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt“ zunächst die schreibweise im Vergleich zur Präambel

    I m B e w u ß t s e i n s e i n e r V e r a n t w o r t u n g ………. h a t s i c h d a s D e u t s c h e V o l k k r a f t s e i n e r v e r f a s s u n g s g e b e n d en G ewalt d i e s e s G r u n d g e s e t z g e g e b e n .

    Aha welches Volk nun?? das Deutsche Volk oder das deutsche Volk???

    Weiter mit dem 146 GG
    für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an
    dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entschei-
    dung beschlossen worden ist.

    das bedeutet das das GG noch garnicht gilt denn es kann garnicht für das gesamte deutsche Volk gelten. da Deutschland eben doch was anderes ist.

    Beweis Rede Carlo Schmidt

    Meine Damen und Herren! Worum handelt es sich denn eigentlich bei dem Geschäft, das wir hier zu bewältigen haben? Was heißt denn: „Parlamentarischer Rat“ ? Was heißt denn: „Grundgesetz“? Wenn in einem souveränen Staat
    das Volk eine verfassunggebende Nationalversammlung einberuft, ist deren Aufgabe klar und braucht nicht weiter diskutiert zu werden: Sie hat eine Verfassung zu schaffen.

    Was heißt aber „Verfassung“? Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes über die Formen und die Inhalte seiner politischen Existenz.

    Eine solche Verfassung ist dann die Grundnorm des Staates. Sie bestimmt in letzter Instanz ohne auf einen Dritten zurückgeführt zu werden brauchen, die Abgrenzung der Hoheitsverhältnisse auf dem Gebiet und dazu bestimmt sie die Rechte der Individuen und die Grenzen der Staatsgewalt. Nichts steht über ihr, niemand kann sie außer Kraft setzen, niemand kann sie ignorieren. Eine Verfassung ist nichts anderes als die in Rechtsform gebrachte Selbstverwirklichung der Freiheit eines Volkes.
    Darin liegt ihr Pathos, und dafür sind die Völker auf die Barrikaden gegangen.

    Junge mach deine Hausaufgaben und erzähle keine Märchen.

    • Jan sagt:

      Zusammenfassung: Bla bla blub – inhaltlich hohles Reichsgefasel!

      Das Grundgesetz IST die Verfassung Deutschlands, auch wenn ihr Reichsbürger euch auf den Kopf stellt und mit den Ohren wackelt.

      Was habt ihr überhaupt gegen das GG? Könnte es sein, daß euch vor allem die Artikel 1 (Schutz der Menschenwürde), 16 (Asylrecht), 26 (Verbot von Angriffskriegen) und 102 (Todesstrafe abgeschafft) stören?

  17. Lena sagt:

    Troll Seite Aber Alles durchweg , so was braucht kein Mensch hier !

    • Jan sagt:

      Mittlerweile ist sogar ein Mensch ermordet worden wegen dieses Irrsinns. Wir brauchen also ganz dringend Aufklärung über die unzähligen frechen Lügen der Reichsideologen!

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