Gute Zeiten, Ferdis Zeiten – Der Salat (Teil 1)

Superman Ferdi war wieder im Auftrag des Guten unterwegs und ließ es sich nicht nehmen, anti-autoritär erziehende Hippster-Eltern liebevoll an der Hand zu nehmen und auf den rechten Weg zurückzuführen.

 

Ein Beispiel aus meinem Leben:
Ich sass gegenueber meinem Wohnhaus in Kreuzberg in einem Gartenlokal zum Salatessen. Die seitliche Begrenzung der Terasse zum Gehweg war mit einer Hecke begrenzt und der Boden mit kleinen Kieselsteinen belegt. Es setzte sich eine WG von drei Partnerschaften mit vier Kindern im Alter von 4 – 7 Jahren an den Nebentisch und schon nach wenigen Minuten hatte ich zwei dreckige Kieselsteine in meinem Salat. Ich untersagte den beiden verursachenden Kindern das weitere Befoerdern von Kieselsteinen in meinen Salat. Daraufhin schmissen diese unter den Augen der zu mir schauenden beiden Muetter drei weitere Steine in meinen Salat. Als ich dann laut rief – „Jetzt ist aber Schluss damit!“, fuhren mich beide Frauen unisono an, „wie ich denn dazu kaeme, ihre Kinder erziehen zu wollen“.

Ich stand daraufhin auf, nahm meinen Teller mit und kippte den Rest meines Salates samt Steinen in deren beide Bierglaeser und auch etwas daneben und ging mit dem leeren Teller hinein und bestellte bei der Kellnerin auf Rechnung dieses Tisches einen neuen Salat und setzte mich zurueck an meinen Tisch. In meinem Glas mit Malzbier befand sich nun auch ein Kieselstein und Reste von Mutterboden. Auch dieses Glas landete mit seinem Inhalt am anderen Tisch und ich bestellte drinnen nach.

Nun stand einer der drei Strickmaenner der drei Frauen auf und versuchte mich darueber aufzuklaeren, dass ich das gefaelligst hinzunehmen haette und es nicht ginge, ihre Getraenke unbrauchbar zu machen. Ich stand wieder auf, setzte den guten Mann behutsam auf seinen Stuhl und befoerderte den Inhalt des Aschenbeschers in sein Bierglas und befahl ihm es auszutrinken – d a s wollte er natuerlich nicht und ich fragte ihn, ob er dafuer meinen Salat aufessen wuerde, natuerlich den in den beiden Bierglaeser, gleich neben seinem Glas – und natuerlich auch d a s wollte er absolut n i c h t.

Dann sagte ich ihm, er moechte bitte nachdenken und sich darueber klar werden, wer hier das Opfer und wer der Taeter ist. Als nun drei der Kinder mit Kieselsteinen nach mir warfen und ihn aber empfindlich am Kopf trafen, war alles vorbei…

Irgendwie habe ich es dann bei einem neuen Salat und Malzbier auf seine Kosten genossen, wie er sich an seinen Kindern abreagiert hat und das auch noch zu einem ergaenzenden Beziehungsproblem mit seiner antiautoritaer erziehenden Befehlsgeberin fuehrte…

Die ganze Truppe verliess voellig entruestet das Lokal, natuerlich nach Bezahlung auch meines Essens und Getraenkes…Die Kinder heulten, die Maenner blickten verschaemt zu Boden, die Frauen keiften noch etliche Meter weiter…

Ich, braun gebrannt und vom Triathlontraining ausdefiniert, sass, ass und genoss weiter und wurde spaeter von einer netten Studentin zum Kaffee eingeladen…

Originalzitat Ferdinand Karnath: Facebook (Sicherung)

sonnenstaatland

sonnenstaatland

Deine sympathische Anti-Kommissarische Reichsregierung seit 1871 aus dem Herzen Berlins.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*