Verfassung des Königreiches Deutschland gilt nun auch in Russland

Der von König Peter Fitzek regierte Staat „Königreich Deutschland“, welcher sein Territorium bisher auf ein altes Krankenhausgelände in Wittenberg beschränkt hat, hat zusätzliches Staatsgebiet gewonnen. Dies geschah vorgestern im Rahmen einer Verfassungsänderung, die von König Peter Fitzek höchstpersönlich vorgenommen worden ist. Fitzek hatte vor zwei Tagen die Verfassung seines Königreiches um einen Absatz erweitert und vom Volk ratifizieren lassen. Konkret bearbeitet wurde dabei der Artikel, der den Geltungsbereich der Verfassung regelt. Dieser erhält nun auch das Territorium der russischen Föderation. Nach langer Verhandlung hatte der Kreml gestern abend die Rechtmäßigkeit dieser Veränderung eingesehen.

Fitzek

Fitzek wurde durch den 30er Jahre Kinostreifen „Der große Diktator“ inspiriert. Nach eigenen Angaben hatte Fitzek den Film am Montagabend gesehen und daraufhin geplant, sein Staatsgebiet zu erweitern. Als bekennender Pazifist konnte er die Gewaltphantasien des dargestellten Diktators jedoch nicht einfach übernehmen, sondern suchte nach friedlichen Wegen zu einer Vergrößerung seines Reiches. Als Experte im Völkerrecht sah er diese Möglichkeit in einer Änderung des Geltungsbereichsartikels in seiner Verfassung. Zur Erläuterung verweist er auf denjenigen Artikel, der in der BRD den Geltungsbereich des Grundgesetzes regeln sollte – nämlich den Artikel 23 in seiner ursprünglichen Form. Er gibt einen kurzen Überblick über die Fehler der BRD  bezüglich dieses Artikels, und was er als Staatsmann daraus gelernt hat. Die BRD hatte den Artikel nämlich 1990 aus ihrem Grundgesetz streichen lassen. Dem Grundgesetz wurde damit der Geltungsbereich entzogen und es wurde ungültig gemacht – eine Tatsache, die fast allen Aufgewachten bekannt ist. (www.youtube.com/watch?v=W7-ukPJFB8I) „Ich war von Anfang an schlauer als die BRD“, erklärt Fitzek stolz und erzählt, dass er von Beginn seiner Legislatur an eine eindeutige Beschreibung des Geltungsbereich seiner Verfassung in derselben verankert hatte. Bescheiden wie er war hatte er lediglich das Grundstück des ehemaligen Krankenhauses in Wittenberg dort eingetragen – das Gebiet, in dem der Großteil seines Staatsvolkes lebt. „Doch wenn es völkerrechtlich möglich ist, etwas rauszustreichen, dann ist es auch möglich, etwas aufzunehmen“, folgerte Fitzek weiter und kam somit auf die Idee, das Gebiet des russischen Territoriums mit in den Geltungsbereich seiner Verfassung hineinzuzunehmen und sein Volk über die Änderung abstimmen zu lassen. In Russland würde somit automatisch die Verfassung des Königreichs Deutschland gelten und das russische Territorium somit Staatsgebiet desselben werden. In der Abstimmung wurde die Änderung mit einer Mehrheit von 88% abgesegnet. Somit gilt die Änderung als beschlossen und das Gebiet als annektiert. Gestern noch flog Fitzek deshalb nach Moskau, um den Kreml über diese Neuerungen zu informieren.

Die russische Regierung brauchte eine gewisse Zeit, um die Legitimation Fitzeks für diesen vökerrechtlichen Akt einzusehen. Doch holte sich Fitzek argumentativ Hilfe von Reichskanzler Wolfgang Ebel und von Benjamin Karney, bekannt als Tiks. Beide zusammen überzeugten die russischen Regierungsvertreter innerhalb von 6 Stunden davon, dass er, Peter Fitzek, dazu berechtigt ist, eine solche Änderung in der Verfassung des Königreiches vorzunehmen, und dass diese rechtsgültig sei. Sie beriefen sich dabei  auf die Haager Landkriegsordnung, auf altrömisches Recht und auf den Codex von Hammurabi.  Bereits am frühen Abend lenkte die russische Regierung, wie von Fitzek erwartet ein. Putin begründete seine Nachgiebigkeit  im Nachhinein mit der Angst vor einem Hörsturz. Doch schiebt Fitzek diesen Ausspruch lediglich auf die Bescheidenheit des russischen Premiers, „Die Russen haben bisher immer Völkerrecht anerkannt. Wieso sollten sie es diesmal nicht tun?“

Fitzek will die nächsten Tage in Moskau bleiben, um die ersten Regelungen für sein neu erworbenes Staatsgebiet zu treffen. Russland stünden bedeutende Änderungen bevor, erklärt er. Unter anderem wäre unter Fitzek nicht mehr bloß nur die Propaganda von Homosexualität verboten, sondern auch schon deren Auslebung. Weiterhin plädiert er für eine Todesstrafe für Chodorkowski und für die Umsetzung des Morgenthauplanes in Tschetschenien. Die politische Zukunft der Ukraine möchte er in einem fairen Boxkampf gegen Vitali Klitschko klären, von dem Fitzek ausgeht, dass er ihn gewinnen wird. Noch im Februar möchte Fitzek die olympischen Spiele von Sotschi eröffnen und dort die Mannschaft des Königreiches Deutschland zusammen mit der russischen Mannschaft antreten lassen. Es ist generell davon auszugehen, dass das russische Volk positiv auf seinen neuen Herrscher reagiert. Skepsis wird erwartet allerhöchstens von ein paar ausgewanderten Deutschen der Reichsbürger-Szene, welche in die Enklave Kaliningrad eine neue Heimat gefunden haben und sich zu Zeiten, als sie in Deutschland gelebt hatten, mit Fitzek überworfen hatten. Da man in der Reichbürgerszene aber bisher immer bloß von Leuten gehört hat, die angedroht hatten, nach Russland auszuwandern, aber nie von solchen, die es getan haben, wird inzwischen angezweifelt, dass es solche Leute überhaupt gibt.

Außerdem sind noch weitere Gebietserwerbungen geplant. Zunächst hatte Fitzek an Polen, Großbritannien, Frankreich, die USA, China, den Mond, Asien, Südpolen, den Südpol und Kalifornien gedacht. Doch diese Pläne sind bereits verworfen. Fitzek möchte sich nach neueren Überlegungen dazu entschließen, nur diejenigen Länder, Städte oder Flüsse aufzunehmen, die die Einwohner seines Staates richtig schreiben können. Dies wäre zunächst einmal der italienische Fluß Po und die bayerische Stadt Au.

1 Antwort

  1. heiner sagt:

    es lebe der könig

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